
Artikelbeschreibung
Warum Poesie in Kriegszeiten? Physisch kann Poesie niemanden schützen und erst Recht nicht mehr zum Leben erwecken. Auch Artur Dron konnte diese Frage nach der Poesie zunächst nicht beantworten: » Nachdem die groß angelegte Invasion begonnen hatte, hörte ich auf zu schreiben. Seit meinem siebzehnten Lebensjahr hatte ich geglaubt, dass die Literatur meine Lebensaufgabe sei; ich dachte, Schriftsteller zu sein, sei etwas von Gewicht und Bedeutung ...« So meldete er sich als Freiwilliger zu den Streitkräften der Ukraine - und fand im Schützengraben zurück zur Poesie. Und was dort geschaffen wurde, ist für die Kritik eine sprachliche Ausstellung, eine Darstellung dessen, wie Krieg in den Alltag, die Existenz und die Sprache eingreift. Auch Artur Drons Gedichte werden zu einer Form der Verarbeitung des Selbsterlebten, des Mitteilens, Begreifens. Wir, die wir vom russischen Angriffskrieg nicht unmittelbar betroffen sind, haben es nicht immer leicht, die Stimmungen, die Lebensumstände zu begreifen, denen die Menschen in der Ukraine ausgesetzt sind. Die Gedichte in ihrer Eindringlichkeit erreichen auch uns sehr direkt und emotional.
Produktsicherheit
| Hersteller: | Verlag Friedrich Mauke |
| Anschrift: |
Bauhausstr. 7 DE-99423 Weimar |
| Kontakt: | post@mauke-verlag.de |
Personeninformation
Artur Dron (geb. 2000 im Gebiet Iwano-Frankiwsk) hat am Institut für Journalistik der Iwan-Franko-Nationaluniversität Lwiw studiert und im Anschluss beim Verlag »Alter Löwe« in Lwiw gearbeitet. Von 2022 bis 2024 diente er in den Ukrainischen Streitkräften und befindet sich nach einer schweren Verletzung derzeit in Rehabilitation.
Mehr zum Thema
Schlagwörter
Bewertungen
Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.