Der Prinz

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Buchprofile - Rezension
Was hat der Mord an einem Priester mit dem Brand in einer Migrantenunterkunft zu tun? Zweiter Band der „Berlin-Trilogie“.
Im Berliner Dom entdeckt man die Leiche eines gekreuzigten Priesters. Nahezu zeitgleich kommt es unter rätselhaften Umständen zu einem Feuer in einer Unterkunft für Migranten. Weitere Fälle werden entdeckt und alle scheinen etwas mit einem wieder erstarkenden Nationalismus zu tun zu haben. – Das Interessante an diesem Buch ist nicht der durchaus spannende Plot. Die polnische Autorin bietet den Leser:innen hier sozusagen mittels einer „Außenperspektive“ Einblicke in die deutsche Gesellschaft an, die zunehmend aus dem Gleichgewicht gerät. Wie schon in „Der Magier“, an dessen Inhalt dieser Titel mehr oder weniger nahtlos anschließt, macht sie das so gut, dass es mitunter erschreckend ist.
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Artikelbeschreibung

Berlin. Im Berliner Dom wird die Leiche eines gekreuzigten Priesters gefunden. Unter unklaren Umständen bricht ein Brand in einer Migrantensiedlung aus, und in einzelnen Bundesländern wachsen separatistische Stimmungen, während toxischer Nationalismus wiederauflebt. Wem kommen diese scheinbar unzusammenhängenden Vorgänge zugute? Einem skrupellosen Prinzen, der, begeistert von Gabriele D'Annunzios Fiume-Experiment, das Imperium Germanum wiederbeleben will? Einer geheimdienstlichen Organisation, die sich der demokratischen Kontrolle entzieht? Oder Regierungsmitgliedern, die um das höchste Amt im Staat kämpfen? Polizeipräsident Tschapieski, Journalistin Dagmara Bosch und Kommissar Kowalski tauchen in die Untiefen dieses Falls ein, in dem nicht nur die Zukunft des Staates auf dem Spiel steht.

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