
Artikelbeschreibung
»Ein hochaktueller, packender Kriminalroman. Ahnhems bester Fabian-Risk-Roman bislang.« Skånska Dagbladet
An einem Spätsommerabend versinkt die Küste Schwedens plötzlich in völliger Dunkelheit. Kommissar Fabian Risk erlebt den Blackout von seinem Segelboot aus, gemeinsam mit seiner Tochter Matilda.
Zurück in Helsingborg werden Fabian Risk und seine Kollegen mit einer Reihe scheinbar unerklärlicher Fälle konfrontiert, die auf den rätselhaften Stromausfall folgen. Zeugen verhalten sich seltsam, und nichts will zusammenpassen.
Mitten in diesem Chaos meldet sich auch eine frühere Freundin von Fabian - ihre Tochter ist verschwunden.
Bei der Suche nach dem Mädchen findet Fabian Risk eine Verbindung zu dem Stromausfall. Doch was übersieht er?
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Personeninformation
STEFAN AHNHEM ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen.
Katrin Frey, geboren 1972, hat in Würzburg, Freiburg, Tromsø und Berlin Literaturwissenschaft studiert und arbeitet seit 2000 als Literaturübersetzerin. Sie hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Schleswig und Berlin. Neben Stefan Ahnhem und Camilla Läckberg hat sie u. a. Karin Alvtegen, Elsie Johansson und Håkan Östlundh übersetzt und 2011 die Junge Weltlesebühne mitgegründet. Ihre Übersetzungen von "Kerstin ist goldrichtig" und "Einfach Kerstin" von Helena Hedlund wurden 2021 und 2022 mit Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet.
Bewertungen
Statt eines entspannten Wochenendes...
Statt eines entspannten Wochenendes mit seiner Tochter, werden Fabian Risk (samt seines Teams) gleich mehrere Fälle auf einmal aufgedonnert: Ein großflächiger Stromausfall passiert zeitgleich mit einem Banküberfall, einer Kindesentführung und dem Verschwinden einer Frau. Durch clevere Detektivarbeit ergeben sich nach und nach die Zusammenhänge und Hintergründe, aber als sie sich des gesamten Ausmaßes der Situation bewusst werden, ist es fast schon zu spät…
Gleich vorab: „Wellengrab“ war mein erstes Buch von Stefan Ahnhem und aus der Fabian-Risk-Reihe. Dennoch war die Handlung für mich gut verständlich. Für den Fall relevante Infos zu vergangenen Ermittlungen und bestimmten Figuren wurden so weit erklärt, dass ich leicht mitkam. Ich nehme an, dass diese in den vorherigen Bänden vorkamen, und treuen Fans daher geläufig sind.
Obwohl das Buch mit über 600 Seiten für einen Krimi umfangreich ist, wurde es nie langweilig. Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven sorgen für Abwechslung. Allerdings kam für mich die Sichtweise der „Verantwortlichen“ etwas zu früh. Als Leserin finde ich es spannender, noch nicht weit vor den Figuren alles zu wissen, sondern rätsele selbst gerne länger mit.
Da ich nicht spoilern will, sei zur Thematik nur gesagt, dass sie in unserer Gegenwart sehr aktuell ist. Ich schwanke hin und her, ob mir der Fall etwas zu abgedreht oder doch vielleicht realistisch ist – man weiß ja nie… Unterhaltsam war er auf jeden Fall. Am Ende wurde das Buch zum Thriller mit Action und Gewalt und es tat einen Schlag auf den nächsten.
Das war zwar fesselnd, ging dann aber fast schon zu schnell. Nachdem vorher auf über 500 Seiten alle Handlungsstränge ausgebreitet worden waren, hätte ich mir im Anschluss an das Finale noch etwas mehr Aufarbeitung gewünscht, besonders zu den Kindern.
Insgesamt ist „Wellengrab“ ein Krimi, mit dem man (fast) nichts falsch machen kann. Wer verworrene Fälle, bei denen sehr viel auf dem Spiel steht, und Thriller-Elemente mag, ist hier richtig. Kenner:innen der Reihe können dem Buch vermutlich noch mehr abgewinnen, aber auch für Neulinge ist es eine gute Lektüre.
Statt eines entspannten Wochenendes mit seiner Tochter, werden Fabian Risk (samt seines Teams) gleich mehrere Fälle auf einmal aufgedonnert: Ein großflächiger Stromausfall passiert zeitgleich mit einem Banküberfall, einer Kindesentführung und dem Verschwinden einer Frau. Durch clevere Detektivarbeit ergeben sich nach und nach die Zusammenhänge und Hintergründe, aber als sie sich des gesamten Ausmaßes der Situation bewusst werden, ist es fast schon zu spät…
Gleich vorab: „Wellengrab“ war mein erstes Buch von Stefan Ahnhem und aus der Fabian-Risk-Reihe. Dennoch war die Handlung für mich gut verständlich. Für den Fall relevante Infos zu vergangenen Ermittlungen und bestimmten Figuren wurden so weit erklärt, dass ich leicht mitkam. Ich nehme an, dass diese in den vorherigen Bänden vorkamen, und treuen Fans daher geläufig sind.
Obwohl das Buch mit über 600 Seiten für einen Krimi umfangreich ist, wurde es nie langweilig. Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven sorgen für Abwechslung. Allerdings kam für mich die Sichtweise der „Verantwortlichen“ etwas zu früh. Als Leserin finde ich es spannender, noch nicht weit vor den Figuren alles zu wissen, sondern rätsele selbst gerne länger mit.
Da ich nicht spoilern will, sei zur Thematik nur gesagt, dass sie in unserer Gegenwart sehr aktuell ist. Ich schwanke hin und her, ob mir der Fall etwas zu abgedreht oder doch vielleicht realistisch ist – man weiß ja nie… Unterhaltsam war er auf jeden Fall. Am Ende wurde das Buch zum Thriller mit Action und Gewalt und es tat einen Schlag auf den nächsten.
Das war zwar fesselnd, ging dann aber fast schon zu schnell. Nachdem vorher auf über 500 Seiten alle Handlungsstränge ausgebreitet worden waren, hätte ich mir im Anschluss an das Finale noch etwas mehr Aufarbeitung gewünscht, besonders zu den Kindern.
Insgesamt ist „Wellengrab“ ein Krimi, mit dem man (fast) nichts falsch machen kann. Wer verworrene Fälle, bei denen sehr viel auf dem Spiel steht, und Thriller-Elemente mag, ist hier richtig. Kenner:innen der Reihe können dem Buch vermutlich noch mehr abgewinnen, aber auch für Neulinge ist es eine gute Lektüre.