Mehr Leben in den letzten Tagen

Wie gutes Sterben gelingen kann
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Buchprofile - Rezension
Dokumentation über die medizinische und pflegerische Versorgung von dem Tod geweihten Menschen.
Viele Menschen fürchten sich vor einer grenzenlosen medizinischen Behandlung am Ende ihres Lebens. Dabei wird übersehen: Einschränkungen etwa lebenserhaltender Maßnahmen gehören längst zur Routine des ärztlichen Alltags. Doch wer soll entscheiden? De Hosson befürwortet entschieden eine liebevolle Sterbebegleitung. Er konfrontiert Studienergebnisse mit rechtlicher Sicht, moderner Medizinethik, zeigt Widersprüche in der Rechtsprechung, denn dem Wunsch des Patienten nach humaner Behandlung werde durch die Trennung des "Tötungsproblems" vom Berufsethos des Arztes quasi der Boden entzogen. Eine humane Sterbemedizin wird jungen Ärzt*innen von Ausbildern*innen nicht vorgelebt, weil sich die Legislative, vermutlich mit Absicht, in einer Grauzone bewegt. Palliativmedizin und -pflege fanden vor 40 Jahren ihren Anfang. Allerdings steht unser deutsches Gesundheitssystem vor dem Kollaps. Es fehlen in Palliativmedizin ausgebildete Ärzt*innen und Pflegekräfte. Schon die sinnvolle Verknüpfung von Patientendaten könnte helfen, Abläufe zu beschleunigen, KI-Algorithmen sparen Arztzeit ein, z.B. bestimmen sie den idealen Zeitpunkt für eine Chemo. Die gewonnene Zeit könnte die Ärzteschaft den Patient*innen widmen. Etwa für verständnisvolle Gespräche, Aufklärung über die Krankheit und Entscheidungshilfen. Der Autor trägt mit seinen Berichten über Patientenschicksale entscheidend zur Professionalisierung der Palliativversorgung bei. Deshalb sollte das Buch von allen Professionellen, Patienten und ihren Angehörigen gelesen werden!
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Artikelbeschreibung

Auch wenn man nicht mehr gesund werden kann, verdient man die beste Pflege, davon sind die beiden Autoren überzeugt. Aber was passiert mit uns von dem Moment an, in dem wir die schlechte Nachricht erhalten, dass wir unheilbar krank sind, bis zum dem Moment unseres letzten Atemzuges? In diesem Buch schildert die Journalistin Els Quaegebeur diesen Prozess ganz offen anhand der täglichen Praxis des Lungenspezialisten Sander de Hosson sowie vieler bewegender und aufrüttelnder Patientengeschichten. Beide berichten über Diagnosegespräche, Palliativmedizin, die Rolle des Pflegepersonals, die Bedeutung der Menschen, die einem am nächsten stehen, die Schönheit eines guten Sterbebettes, Sterbehilfe und die Dilemmata, mit denen Arzt und Patient konfrontiert sind.Ein hilfreiches und mutmachendes Buch für alle, die selbst oder deren nahe Menschen mit einer lebensbegrenzenden Diagnose konfrontiert sind.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Sander de Hosson, geboren 1977, arbeitet seit 20212 als Lungenfacharzt im Wilhelmina Hospital in Assen. Die Kolumnen, die er über seine Arbeit schrieb, sind preisgekrönt. Zudem ist er ist Autor eines vielgelesenen Blogs. Sein erstes Buch "The Final Bow" verkaufte sich über 45.000 Mal. Els Quaegebeur, geboren 1974, ist Journalistin und Kolumnistin. Sie schreibt für verschiedene Magazine und überregionale Zeitungen. 2021 veröfentlichte sie "As Birds Fly", ein Sachbuch über zwei Schwestern, die ihre Eltern, ihren Bruder und ihren Pflegebruder beim Absturz des Fluges MH17 verloren haben.

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