Große Frauen und was sie bewegten

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Buchprofile - Rezension
Unterschiedlichste Frauen, die sich - vom Glauben inspiriert - für Menschenwürde, Freiheit und Frieden engagiert haben.
"Ohne Gott gelingt mir nichts ... Ohne Zweifel bin ich ein Teil in seinem Plan, den Er durch mich verwirklicht sehen will. Das ist meine Aufgabe und meine Erfüllung." Diese Worte von Cicely Saunders (1918-2005), der Initiatorin von Palliative Care (Palliativmedizin und Hospizarbeit) können als Bekenntnis über dem Leben und Wirken aller in diesem Buch porträtierten Frauen stehen - unabhängig davon, welchen Beruf sie ausübten, welches Engagement sie auszeichnete oder welcher Religion sie angehörten. Alle Frauen eint aber ihr Einsatz für ein menschenwürdiges, auf Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit aufbauendes Leben. In kompakten Lebensbildern beschreibt Bernhard Grom SJ neben dem persönlichen Werdegang und familiären Umfeld auch die politischen und sozialen Rahmenbedingungen und verweist darauf, dass sich die Frauen nicht nur ihrer Rechte immer bewusster wurden, sondern auch gezielt Verantwortung für das Allgemeinwohl übernahmen und ihre Fähigkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen einsetzten. So schuf z.B. Helene Weber (1881-1962) die Grundlagen für eine frauenfreundliche Sozialpolitik und eine Professionalisierung der Fürsorge, Gertrud Luckner (1900-1995) wurde zur "Meisterarchitektin des modernen christlich-jüdischen Dialogs", Shirin Ebadi (geb. 1947) geht gegen die Benachteiligung von Frauen, Kindern und Minderheiten im Iran vor und Lea Ackermann (geb. 1937) kämpft gegen Armutsprostitution und Frauenhandel - um nur einige zu nennen. - Für alle sehr lesenswert!
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Artikelbeschreibung

Eine Mystikerin und Anarchistin zugleich; eine Adelige im Widerstand gegen Hitler; Ordensschwestern, die mit den Müllmenschen in Kairo, mit den Lepra-Kranken in Pakistan und den Sterbenden in Kalkutta leben; eine Nonne, die sich leidenschaftlich für die Prostituierten einsetzt; eine Analphabetin, die den Friedensnobelpreis bekommt - es sind schon erstaunliche Karrieren, die der Autor uns hier in lebendigen Porträts vorstellt. Wie zur Zeit Jesu sind es offenbar die Frauen, die schneller begreifen, was Nachfolge heißt.

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