Das Echo der Gezeiten

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Buchprofile - Rezension
Zwei Frauenschicksale aus dem 17. und dem 20. Jh., miteinander verbunden durch die Themen Meer und latente Unterdrückung von Frauen.
Nes Dorn lebt im 17. Jh. und wird zusammen mit ihrer Mutter bei ihrer Flucht von den Beginen an der Nordseeküste aufgenommen. Tilla lebt im 20. Jh. und träumt von einer Karriere als Taucherin. Spannend erzählt die Autorin davon, wie die beiden Frauen versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen in einer von Männern bestimmten Welt. Nes scheint das bei den Beginen zu gelingen, wo sie Heimat und Geborgenheit findet. Sie wird aber auch mit dem Hass der Dorfbewohner konfrontiert, die das Verschwinden von Kindern den Beginen zuschreiben. Tilla will ihren Traum vom Erforschen von Zeugnissen der Vergangenheit auf dem Meeresgrund als Archäologin verwirklichen. Auch sie wird mit männlicher Dominanz konfrontiert, vor allem im Lehrbetrieb der Universität. Verständnis, Zuneigung und uneigennützige Hilfe finden beide vor allem in Frauen-Gruppen, sehr selten bei männlichen Zeitgenossen. – Die Geschichte der beiden Hauptfiguren ist besonders spannend erzählt. Durch den kapitelweisen Wechsel zwischen den Schicksalen von Nes und Tilla entstehen besondere Spannungsmomente bis zum Schluss, wenn sich das Schicksal beider Frauen verbindet, und die Leser in sehr gefühlvolle Momente eintauchen lässt. Ein besonders spannendes Buch zum Thema Frauenrechte und männliche Dominanz mit Bezügen zu tatsächlichen Ereignissen.
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Artikelbeschreibung

Die wilde Schönheit der Nordseeküste, ein geheimnisvolles Schiffswrack und zwei Frauen, verbunden durch das Meer

St. Peter, 1955: Tillas Welt ist das Meer. Sie will nicht heiraten, sondern tauchen. Nicht eingeengt werden, sondern die Freiheit der Wellen spüren. Dabei entdeckt sie in der Tiefe der Nordsee ein altes Schiffswrack, von dem sich die Fischer seit Generationen Legenden erzählen. In Tilla wächst der unbändige Wunsch, seine Geheimnisse zu lüften.

Auf einer Nordseeinsel, 1633: Die junge Nes sucht mit ihrer Mutter in einem Beginenkonvent Zuflucht vor ihrer Vergangenheit. Doch bald wenden sich die Inselbewohner gegen die Frauen und gefährliche Anschuldigungen machen die Runde. Zeitgleich taucht am Horizont ein geheimnisvolles Schiff auf, das Rettung oder Verderben bedeuten könnte ...

»Wie der Sog des Meeres zieht einen dieses Buch in seinen Bann - bis man staunend vor dem Ende steht wie vor einem gehobenen Schatz.« Miriam Georg, Bestsellerautorin von »Elbleuchten« und »Das Tor zur Welt«


Berührende Lesestunden mit Rebekka Frank:

Das Echo der Gezeiten

Stromlinien

Produktsicherheit

Hersteller: S. Fischer Verlag GmbH
Anschrift: Hedderichstraße 114
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Personeninformation

Rebekka Frank wurde 1988 in Kassel geboren und wuchs auf dem Land auf, zwischen weiten Wiesen und Wäldern. Obwohl sie für ihr Studium in die Großstadt ging und dort nicht nur Theaterwissenschaft und Germanistik, sondern auch Menschen studierte, ließ die Natur sie niemals los. Bis heute ist sie ihr Inspiration und Rückzugsort, wenn sie mit ihrem Hund durch Küsten-, Marsch- oder Flusslandschaften streift. In ihren Romanen sucht sie stets nach der Verbindung zwischen der Kraft der Natur und unserem Leben. Im Zentrum ihrer Geschichten stehen die kleinen und vor allem die großen Geheimnisse, die wir alle in uns tragen, die uns voneinander fernhalten oder uns auch zusammenbringen können. Heute lebt sie mit ihrer Familie wieder in Nordhessen. Ihr Generationenroman »Stromlinien« wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 in der Sparte »Jugendbuch« nominiert. Auf Instagram ist sie unter @rebekka.mit.k zu finden.

Pressestimmen

Ich fand beide Erzählstränge sehr, sehr packend, toll erzählt. stOHRies! - Der Podcast 20240707
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