Spiegelland

Der neue Roman der Autorin von Stromlinien
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Buchprofile - Rezension
Frauen aus 3 Generationen setzen sich gegen Gewalt durch Männer zur Wehr.
Der 14-jährige Elias hat Mist gebaut, haut von zu Hause ab und radelt zu seiner Großmutter Cato, die in einem alten Haus im Moor lebt. Damit beginnt der Roman, der auf drei Zeitebenen spielt. Die Geschichte von Aletta ist im 18. Jh. angesiedelt und schildert ihr hartes Leben im Moor, geprägt vom Streit zweier verfeindeter Dörfer und der Gewalt ihres Ex-Verlobten. 1999 flieht Cato mit ihrer Tochter Kira in das Haus im Moor. Sie hat es geerbt, dies ihrem gewalttätigen Mann jedoch verschwiegen, und versucht nun, für Kira und sich ein sicheres und unabhängiges Leben aufzubauen. Im dritten Handlungsstrang geht es um Elias, Kiras Sohn, der den Sommer bei seiner Großmutter verbringt, die versucht, ihm Misogynie zu erklären. – Rebekka Frank verpackt das Thema männliche Gewalt gegen Frauen in drei fesselnde, unterhaltsame Geschichten mit überzeugend gestalteten Figuren, zu einem Ganzen verwoben durch das Moor und viele von einer Zeitebene in die andere wandernde Motive und Szenen – ein literarischer Genuss, wenn nicht das Leitthema wie ein Bitterstoff immer wieder daran erinnern würde, wie ernst das Thema männliche Gewalt gegen Frauen ist. Sehr lesens- und empfehlenswert!
Weiterlesen
Susanne Steufmehl empfiehlt:

Familiengeheimisse bieten bestes Material für mitreißende Romane, wenn sie sich über mehrere Generationen hinwegziehen, umso besser. In Rebekka Franks „Spiegelland“ hat der Junge Elias etwas angestellt und flieht vor den Konsequenzen zu seiner Großmutter Catharina, die ein Häuschen im Moor besitzt. Dorthin ist Catharina selbst 25 Jahre zuvor mit ihrer Tochter vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflüchtet, und es ist der Ort an dem wiederrum 200 Jahre zuvor ein Verbrechen an einer jungen Frau verübt wurde. Die Autorin erzählt diese drei Handlungsstränge abwechselnd, nicht ohne jeweils einen Mini-Cliffhänger einzubauen, der Lust aufs Weiterlesen dieses spannenden und emotional wuchtigen Romans macht.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Ein Haus im Moor, ein schicksalhafter Sommer und ein Geheimnis, das Generationen verbindet. Mitten in der Nacht flieht Catharina mit ihrer kleinen Tochter in ein altes Haus tief im Moor. Die ruhige Weite lässt sie erstmals wieder Kraft schöpfen. Doch das rettende Idyll trügt. Als das Moor ein längst vergessen geglaubtes Geheimnis freigibt, ruft das ihren Mann auf den Plan. Catharina muss eine Entscheidung treffen, die alles verändert. Jahrzehnte später sucht Catharinas Enkel Zuflucht bei seiner Großmutter. Bald ahnt er: Seine Familiengeschichte verbirgt Untiefen, die auch ihn bis heute lenken. Ein berührender Roman über den Mut, das Leben entgegen aller Widerstände in die eigenen Hände zu nehmen.Noch mehr Lesestunden mit Rebekka Frank: Das Echo der GezeitenStromlinienSpiegelland

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Pressestimmen

Die atmosphärischen Naturbeschreibungen [...], die faszinierende Historie der Moorbauernhöfe [...] machen das Buch zu einem echten Schmöker. Meike Dannenberg Büchermagazin 20260730
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