Der Amerikanische Bürgerkrieg

Trauma einer Nation
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Buchprofile - Rezension
Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des Bruderkriegs zwischen Nord- und Südstaaten Mitte des 19. Jh.
Verschiedene Autoren, allesamt ausgewiesene Historiker aus Deutschland, werfen in einem guten Dutzend Abhandlungen ihren Blick auf Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des Bruderkriegs zwischen Nord- und Südstaaten. Jeder Beitrag stellt einen speziellen Aspekt in den Vordergrund. Die Mechanismen der Sklavenhaltergesellschaft im Süden, einzelne Protogonisten wie Abraham Lincoln oder der Verlauf des Krieges aus militärischer Sicht, um einige Beispiele zu nennen. Die Historiker bringen ihre Forschungsgebiete ein: Kulturgeschichte, Anthropologie, Militärgeschichte, Amerikanistik. Die Dichte an Fakten, Zahlen und Ereignissen ist hoch, und doch bleiben alle Beiträge für Laien gut lesbar. Das Buch gliedert die einzelnen Aspekte tendenziell chronologisch, ohne ein lineares Lesen einzufordern. Gerade darum kann es Interessenten am Themenkreis Unterdrückung/Sklaverei ebenso ansprechen wie Leser von Militärhistorie oder USA-Fans. Wie so häufig wird allerdings auch hier die Geschichte durchweg aus der Perspektive der Sieger erzählt. Trägt eine solche Verengung nicht auch zum Trauma von Bürgerkriegen bei? - Geeignet als Bestandsergänzung für eine der genannten möglichen Interessentengruppen.
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Artikelbeschreibung

Der Amerikanische Bürgerkrieg war der einzige Krieg auf dem Boden der USA und zugleich das Drama einer ganz jungen Nation, deren heterogene Identität brutal entlud. Der Konflikt zwischen weißer Siedlergesellschaft im Norden und dem vom Großgrundbesitz und afroamerikanischen Sklaven geprägten Süden prägt die US-amerikanische Mentalität bis heute.

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