Isabeau de Bavière

Frankreichs Königin aus dem Hause Wittelsbach
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Bayern im Buch-Rezension
Ebenso faktenreiche wie lebendig geschriebene Biografie.
Ein von höfischem Glanz umstrahltes und von Intrigen, Schmach und Demütigungen durchzogenes, letztlich auch von bitterer Armut geprägtes Leben erfuhr Elisabeth von Bayern. Mit 15 Jahren wurde sie 1385 als Tochter von Herzog Stephan III. von Bayern-Ingolstadt mit dem französischen Thronfolger Karl in Amiens vermählt. Aus Elisabeth wurde Isabeau de Bavière, die Urkunden unterzeichnete sie mit „Ysabel“. Und da gab es bald viele Dokumente und Erlasse schriftlich abzusegnen. Denn nachdem ihr nicht besonders geliebter Gatte 1389 in Paris prunkvoll zum französischen König gekrönt worden war, brach bei Karl die Erbkrankheit der Schizophrenie aus, weshalb Isabeau die Regierungsgeschäfte übernahm. Frankreich stand am Abgrund: Die Fürstenhäuser von Burgund und Orléans führten erbitterte Kriege, viele von Isabeaus Beratern wurden grausam ermordet, ihre Residenzen und Schlösser wiederholt geplündert. Doch Isabeau blieb trotz aller Schicksalsschläge, politischer Entmachtung und Verbannung bis zu ihrem Tod im Jahre 1435 ihrer selbstauferlegten Verpflichtung als Mäzenatin und Förderin der Kunst treu. Es ist der Autorin bestens gelungen, die historischen Ereignisse zwischen dem 14. und 15. Jh. bis zur Krönung von Isabeaus Sohn Karl VII. höchst anschaulich zu beschreiben. Vielen Büchereien empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Ein Leben wie ein Roman - bewegt, glanzvoll undtragisch zugleich: 1385 heiratet die 15-jährige WittelsbacherinElisabeth von Bayern, Tochter HerzogStephans III. von Bayern-Ingolstadt, den französischenThronfolger Karl. Aus Elisabeth wird Königin Isabeaude Bavière. Zwölf Kinder entspringen der Ehe, doch dasGlück am prachtvollen Hof in Paris währt nur kurz.Karl VI. erkrankt schwer und wird für regierungsunfähigerklärt. Mit Unterstützung ihres Bruders Ludwigdes Bärtigen versucht Isabeau sich zu behaupten, dochsie gerät zwischen die Mühlsteine der Politik. Von ihrenFeinden diffamiert und politisch kaltgestellt, stirbt dieWittelsbacherin auf dem französischen Thron 1435.Ihr Ruf ist durch die politische Propaganda ruiniert.Das Zerrbild der intriganten, ehebrecherischen undverräterischen Königin, das die Geschichtsschreibungnachhaltig prägte, wird in dieser Biografie kritischhinterfragt

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Personeninformation

Karin Schneider-Ferber,geb. 1965, lebt als freie Autorinin Berlin. Sie schreibt u. a. für dieZeitschrift G/Geschichte; zahlreichePublikationen zu historischenThemen
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