Amberg

Kleine Stadtgeschichte
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Bayern im Buch-Rezension
Eine Stadtgeschichte des Amberger Stadtarchivars im Reiseführerformat.
Amberg war nicht nur Regierungs- und Residenzstadt der Pfälzischen Wittelsbacher, sondern lange auch die Kapitale der Oberpfalz, bis sie diesen Status 1810 an Regensburg abtreten musste. Archäologische Funde belegen erste Ansiedlungen um 800 v. Chr. (jüngere Hallstadtzeit), 1034 findet sich in einer Schenkungsurkunde Kaiser Konrads II die Bezeichnung eines Dorfes Ammenberg. Für das Jahr 1094 ist erstmals eine Pfarrkirche nachzuweisen, im 12. Jh. wurde Amberg als befestigter Markt bezeichnet, Ende des 13. Jh. dann als Stadt. Trotz der – lediglich – 176 kleinformatigen Seiten macht die Chronik einen allumfänglichen Eindruck. Die Themenvielfalt ist erstaunlich: Sei es die Förderung von Eisenerz und dessen Verhüttung, das einst die wirtschaftliche Basis Ambergs bildete, oder die kurpfälzische Vergangenheit. Die Stadtentwicklung ist ein wesentlicher Teil der Chronik, so hielt im 17. Jh. der Barock Einzug. Der Handel, das Handwerk und Gewerbe unterzieht der Autor ebenso einer genauen Betrachtung. Der Weg in die unterschiedlichen Konfessionen und der „Aufstieg“ zur Garnisonsstadt Anfang des 18. Jh. werden unter vielem anderen thematisiert. Der Blick in die jüngere Vergangenheit zeichnet Amberg als aufstrebende Hochschulstadt und Wirtschaftsmetropole. Die etwas nüchterne, aber informative Chronik ist wohltuend „durchbrochen“ von kurzen Essays mit Schilderungen von Ereignissen, Institutionen und Menschen der Stadtgeschichte. Leider ist das Büchlein wenig und meist schwarzweiß bebildert. Die Zeittafel im hinteren Teil erweist sich als hilfreich.
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Artikelbeschreibung

Die Geschichte Ambergs hat einiges zu bieten: einst Pfand eines Bischofs und familiärer Zankapfel der Wittelsbacher - mal bayerisch, mal pfälzisch -, Augapfel Kaiser Ludwigs des Bayern und Hauptstadt der "heroberen Pfalz", mittelalterliche Erzmetropole und abgehängtes Stiefkind der industriellen Revolution, Schauplatz einer spektakulären Hochzeit und Spielplatz großartiger Baumeister.Johannes Laschinger, Leiter des Amberger Stadtarchivs, nimmt den Leser mit auf eine kurzweilige Reise durch die Geschichte Ambergs. Politik, Wirtschaft und Kultur werden von der ersten Erwähnung bis zur unmittelbaren Gegenwart vorgestellt - reich illustriert mit zum Teil farbigen Abbildungen

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Personeninformation

Johannes Laschinger, Dr. phil., geb. 1955, ist Leiter des Stadtarchivs Amberg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Politik-, Rechts- und Kulturgeschichte Bayerns
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