Ein neues Sehen der Welt

Band 15
Gegen die Verschmutzung des Ich. Mit dem autobiographischen Bericht 'Der Tod wird Leben'. Nachw. v. Conrad Schachenmann
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Artikelbeschreibung

Diese Ausgabe enthält die drei wichtigen Vorträge: "Blindheit - ein neues Sehen der Welt", "Der Blinde in der Gesellschaft" und "Gegen die Verschmutzung des Ich", zudem erstmalig in deutscher Sprache Lusseyrans autobiographischen Bericht "Der Tod wird Leben". Jacques Lusseyran berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Blindheit; davon, wie sich ihm durch Aufmerksamkeit, Freude und liebevolle Hinwendung die Welt neu erschloss.

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Personeninformation

Jacques Lusseyran, geboren 1924 in Paris, erblindete im Alter von acht Jahren durch einen Unfall. Seine Eltern brachten ihm in kurzer Zeit die Blindenschrift bei, sodass er die Schule mit hervorragenden Noten abschließen und ein Studium der Philosophie und Literatur aufnehmen konnte. Ab 1940, noch als Schüler, organisierte er eine studentische Widerstandsbewegung gegen die nationalsozialistische Besatzungsmacht in Frankreich, und übernahm später die Verteilung der größten Untergrundzeitung. Von 1944 bis 1945 war er im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert, das er auch dank seiner ausgezeichneten Deutschkenntnisse überlebte. Nach dem Krieg arbeitete Lusseyran als Philosophieprofessor in den USA und veröffentlichte mehrere autobiografische Bücher. Wenig bekannt ist seine intensive Auseinandersetzung mit der Anthroposophie, die durch seinen Vater angeregt wurde. Er starb 1971 bei einem Autounfall, zusammen mit seiner dritten Frau Marie.
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