Die Iden von Rom

Roman. Ein spannender Roman über die Verschwörung gegen Julius Caesar
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Buchprofile - Rezension
Was wäre geschehen, wenn Cäsar in den Iden des Märzes nicht ermordet worden wäre?
„Et tu, mi fili“, soll Cäsar gesagt haben, als Brutus mit dem Dolch zustoßen wollte. Diesen Satz nimmt der Autor als Wendepunkt bei seiner Version der Ereignisse am Ende der römischen Republik. Im ersten Teil des Romans „Inter serpentes“ (Unter Schlangen) schildert er breit, wie die verfeindeten Gruppierungen unter den Senatoren agieren, um ihre Vorstellungen von einem funktionierenden Staatswesen nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs und Cäsars Machtfestigung umzusetzen. Nach Peinkofers Idee tritt Brutus vom Attentat zurück, weil er ein illegitimer Sohn Cäsars ist. Der zieht sich schwer verletzt zurück, während seine potentiellen Nachfolger sich in die Kämpfe stürzen, wie sie tatsächlich überliefert sind. So findet bei Philippi die berühmte Schlacht statt, nur Oktavius – gängiger Oktavian –, der Neffe Cäsars, tritt nicht als Sieger hervor, sondern verschwindet von der Bildfläche. Da der Verschwörer Cassius sich östliche Völker – nach Peinkofer die Parther – als Hilfstruppen gewonnen hat, geht der Osten des Reichs an das Reitervolk verloren. Erst als die kriegerischen Auseinandersetzungen am Fluss Rubicon angelangt sind, wird der Imperator wieder aktiv, stirbt aber an einem epileptischen Anfall, so dass Brutus der einzige lebende Abkömmling wird. – Peinkofers Grundgedanke ist, dass es oft im Geschichtsverlauf nur einer einzigen Entscheidung oder eines Zufalls bedarf und der weitere Verlauf der Geschichte ändert sich grundlegend. Das Gedankenspiel ist reizvoll, solange man sich den tatsächlichen Verlauf vergegenwärtigen kann. Es hätte kein Imperium Romanum gegeben und Byzanz wäre ein unbedeutender Ort am Bosporus geblieben.
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Artikelbeschreibung

Was wäre, wenn ... Brutus es sich im letzten Moment anders überlegt hätte?Rom, im Jahr 44 v. Chr.: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, Gaius Iulius Caesar hat auf ganzer Linie gesiegt und befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nicht wenige fürchten, dass er die Römische Republik beenden und sich zum König krönen könnte. Doch wie lässt sich ein Caesar aufhalten? Widerstand formiert sich, unter den Senatoren finden sich Verschwörer zusammen, um Caesar zu ermorden, unter ihnen Marcus Iunius Brutus. Doch an den Iden des März, als Caesar sterben soll, trifft Brutus eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch den Lauf der Geschichte, wie wir sie kennen ...Ein spannender alternativ-historischer Roman um Gaius Iulius Caesar und einen unbeschrittenen Pfad der WeltgeschichteSorgsam recherchiert, fundiert und dennoch erfrischend anders. Dieser Roman macht Lust auf die Antike.

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Personeninformation

Michael Peinkofer, Jahrgang 1969, arbeitet seit 1995 als freier Autor, Filmjournalist und Übersetzer. Unter diversen Pseudonymen hat er zahlreiche Romane verschiedener Genres verfasst. Bekannt wurde er durch den Bestseller DIE BRUDERSCHAFT DER RUNEN, der - wie viele seiner Romane - in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Mit seiner neuen Reihe wagt er ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn eine einzelne Entscheidung in der Geschichte der Menschheit anders getroffen worden wäre?
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