
Artikelbeschreibung
»Es gibt Tage, da geht es, und es gibt Tage, da geht es nicht, aber leben muss ich jeden Tag.«Nur wenige zeitgenössische Autoren leuchten unsere Gegenwart und das Menschsein so klar und unbedingt aus wie Michel Houellebecq. In seiner Beschreibung der Welt als unwirtlichem Ort liegt eine Wahrheit, die sich nicht verdrängen lässt. Die Auflösung des Ich im Zeitalter der Digitalisierung, die Abwesenheit von Liebe, der Verfall, Alter, Tod - das sind seine Themen, die nicht an Aktualität verlieren. In 38 Gedichten und Texten lotet Houellebecq die Verlorenheit des Menschen aus und lässt zugleich nicht von der Hoffnung auf Wandel ab. »'Der stets verlorene Kampf' ist, ganz einfach, Poesie. Das Spiegelbild eines müden Herzens. Eines Geistes, der vom Tod heimgesucht wird, aber dennoch davon träumt, weiterzumachen.«TRANSFUGE
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Personeninformation
MICHEL HOUELLEBECQ, 1958 geboren, gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher werden in über vierzig Ländern veröffentlicht. Für den Roman 'Karte und Gebiet' (2011) erhielt er den renommierten Prix Goncourt. Sein Roman 'Unterwerfung' (2015) stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und wurde mit großem Erfolg für die Theaterbühne adaptiert und verfilmt. Zuletzt erschien der Roman 'Vernichten' (2022).
STEPHAN KLEINER, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Bret Easton Ellis, Michel Houellebecq, Hanya Yanagihara und Seán Hewitt ins Deutsche. 2024 wurde er für seine Arbeit mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.
Pressestimmen
»[Die] Bedeutung liegt [...] in [...] [der] weiteren Fortschreibung der Biografie des Michel Houellebecq.« Jörg Schieke, MDR KULTUR »Wie alle pessimistische Lyrik [...] schaffen auch Houellebecqs späte Verse eine eigentümlich tröstliche Stimmung.« Dirk Schümer, WELT »Bei allem Fatalismus entwickelt Houellebecq eine Poesie, die fasziniert weiterlesen lässt.« Astrid Kistner, MÜNCHNER MERKUR »Tatsächlich stellen die Gedichte gleich in mehrfacher Hinsicht eine Rückkehr zu den Wurzeln [Houellebecqs] dar.« Niklas Bender, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG »Michel Houellebecqs Band 'Der stets verlorene Kampf' gehört zum Radikalsten, was die zeitgenössische Lyrik hergibt.« Björn Hayer, FRANKFURTER RUNDSCHAU »Houellebecq besitzt ein ausgeprägtes Sensorium für das Vergängliche, ein Schwinden der Kraft, das in der Poesie die perfekte Form findet.« Ute Cohen, DIE TAGESPOST »[...] Starautor Michel Houellebecq umkreist in seinen neuen Gedichten Liebe und Verfall, Alter und Tod.« Wolfgang Paterno, PROFIL »Einmal mehr knüpft Houellebecq als Ururenkel von Charles Baudelaire und Arthur Rimbaud an die Poètes Maudits an und gibt den Propheten des Untergangs.« Welf Grombacher, FREIE PRESSE »Die düsteren Grundstimmungen fängt Houellebecq wie kaum ein anderer Schriftsteller seismografisch genau ein. Er beschönigt nichts, aber er schreibt doch so, dass man nach der Lektüre seiner Bücher weniger deprimiert ist als zuvor.« Julian Schütt, AARGAUER ZEITUNG »Klagelieder auf Houllebecq-Niveau« Christian Metz, DEUTSCHLANDFUNK Büchermarkt »Lyrisch betörend versetzt der Autor seine Leserschaft in den Zustand absoluter Verletzlichkeit.« Andreas Puff-Trojan, SWR KULTUR »Der Schmerz über eine einst schöne, aber längst verschwundene Welt dringt aus jeder von Houellebecqs Zeilen.« Thomas Heinold, ALTMÜHL-BOTE
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