Die Entschlüsselung der Hieroglyphen

Zwei rivalisierende Genies, das Alte Ägypten und der Stein von Rosette
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Buchprofile - Rezension
Ungemein fesselnder, zugleich amüsanter Bericht über einen der größten Durchbrüche in der Geschichte der Archäologie.
Hieroglyphen, das Alte Ägypten und Wissenschaft im frühen 19. Jh. Das ist eine Melange an Themen, die spontan nach "Blei im Regal" klingt. Doch dieses Werk verdient Beachtung. Neben den Interessierten an Geschichte und Kultur sollten auch Krimienthusiasten, Rätselfreunde und Liebhaber lebensbunter Biografien auf dieses Kleinod hingewiesen werden. Der Autor, ein Wissenschaftsjournalist aus Boston, versteht es meisterhaft, den Leser durch ein Labyrinth von Fehlstarts, Irrwegen und Sackgassen zu führen, die einem umfassenderen Verständnis der altägyptischen Symbole vorausgingen. Die Mühen der Dechiffrierung durch die beiden Protogonisten Thomas Young und Jean-Francois Champollion erinnern eher an einen Thriller. Die sehr gegensätzlichen Männer erzielen bahnbrechende Durchbrüche, profitieren von klugen Annahmen - und werden doch immer wieder von eigenen Vorurteilen in die Irre geleitet oder schnödem Pech behindert. Die Hauptgeschichte ist eingebettet in verschiedene weitere Erzählstränge wie die Entwicklung der Schrift, die Geschichte und Kultur des Landes am Nil, Napoleons Feldzug ebendort 1799, das akademische Milieu seiner Zeit und vieles mehr. All das überaus erkenntnisreich und unterhaltsam. Die Entschlüsselung der "Gravur der Götter", so die Bedeutung des Begriffs Hieroglyphen, ist ein ungemein fesselnder, zugleich amüsanter Bericht über einen der größten Durchbrüche in der Geschichte der Archäologie. Es dürfte auch als Jugendbuch seine Interessenten finden. Empfehlenswert ab mittleren Beständen.
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Artikelbeschreibung

Anfang des 19. Jahrhunderts ringen der Engländer Thomas Young und der Franzose Jean-François Champollion darum, als erster das Geheimnis der Hieroglyphen des Alten Ägyptens zu lösen. Jean-François Champollion gelingt es schließlich im September 1822.Der Rosetta-Stein wurde 1799 in einem Schutthaufen entdeckt. Im Alten Ägypten war er mit Inschriften versehen worden: er trägt dieselbe Botschaft in drei verschiedenen Sprachen - Griechisch, Demotisch, einer Sprache, die in Ägypten im 7. Jahrhundert v. Chr. gesprochen wurde, und eine Bilderschrift, die Hieroglyphen. Thomas Young und Jean-François Champollion: beide wollten den Wettkampf um die Entschlüsselung der Hieroglyphen gewinnen. Der eine war Engländer, der andere Franzose, zu einer Zeit, als England und Frankreich verfeindet und die beiden großen Supermächte der Welt waren. Dolnicks Buch ist die Geschichte dieses intellektuellen Wettstreits, bei dem für den Gewinner Ruhm für sich und seine Nation winkt, es ist ein fesselndes Porträt antiker und moderner Imperien und eine faszinierende Geschichte über Irrwege und Entdeckungen.

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