
Artikelbeschreibung
Seit dem 15. Jahrhundert hat sich Europa - durch Eroberungen, Handel und Missionstätigkeit - als Bezugspunkt der Moderne durchgesetzt. Gesellschaften auf allen Kontinenten gerieten unter okzidentalen Einfluss und wurden so Teil einer verflochtenen Weltgeschichte. Maurice Godelier untersucht die unterschiedlichen Wege dieser Angleichung: Wie haben sich übernommene Institutionen mit eigenständigen Traditionen verbunden und wo gab es Widerstände? Der Zusammenbruch des Fortschrittsoptimismus erlaubt eine nüchterne Neubewertung der globalen Dynamik des Industriekapitalismus. Durch seine historische Analyse zieht Godelier diese Bilanz und stellt die Frage, welche Perspektiven sich für die okzidentalen Gesellschaften eröffnen, deren Vorrangstellung ins Wanken geraten ist.
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| Hersteller: | Passagen Verlag Wien Ges. m. b. H. |
| Anschrift: |
Walfischgasse 15/14 AT-1010 Wien |
| Kontakt: | office@passagen.at |
Personeninformation
Maurice Godelier, geboren 1934, gilt als einer der bedeutendsten französischen Anthropologen und ist langjähriger Forschungsdirektor an der EHESS in Paris.
Peter Engelmann ist Philosoph, Herausgeber der französischen Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion und Leiter des Passagen Verlages.
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