
Artikelbeschreibung
Ortigia, Sizilien, Ende der fünfziger Jahre: Auf der kleinen Insel vor Syrakus wächst die junge Diletta in einer Familie auf, die noch immer den Anschein alter Größe wahrt. Hinter der bröckelnden Fassade herrschen jedoch Heuchelei und starre gesellschaftliche Regeln.Die Liebe zu einem jungen Mann aus einfachen Verhältnissen eröffnet ihr die Möglichkeit eines anderen Lebens. Doch als die Beziehung in die Konventionen ihrer Familie gezwungen wird, erkennt Diletta, dass auch sie ihre Freiheit bedroht. Vor dem Hintergrund familiärer Skandale und eines Feuers, das Ortigia erschüttert, trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung.Di Falco erzählt von einer Zeitenwende, von der Sehnsucht nach Aufbruch und der universellen Erfahrung, zwischen Vergangenheit und einer hohlen Gegenwart gefangen zu sein.Mit einem Vorwort von Maike Albath
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Personeninformation
LAURA DI FALCO (Pseudonym für Laura Anna Lucia Carpinteri, 1910-2002) war Lehrerin in Syrakus, bevor sie ihrem Mann Felice Di Falco nach Rom folgte. Beide waren als Antifaschisten politisch aktiv. In den fünfziger und sechziger Jahren war Laura Di Falco als Autorin von Persönlichkeiten wie Vitaliano Brancati, Aldo Palazzeschi und Eugenio Montale hoch geschätzt. Außerdem schrieb sie für La Nazione und Il Mondo. Sie war mehrmals für den Premio Strega nominiert, zuletzt 1976 mit Der Abgrund zwischen Nacht und Tag.
VERENA VON KOSKULL, Jahrgang 1970, übersetzt aus dem Italienischen und Englischen, unter anderen Antonio Scurati, Carlo Levi, Niccolò Ammaniti und Edoardo Albinati. 2020 wurde sie mit dem Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis ausgezeichnet. Zuletzt übersetzte sie für Pfaueninsel den Roman Alma.
Pressestimmen
»Eine der Autorinnen, deren Welt man nicht mehr verlassen möchte, wenn man einmal eingetaucht ist.« La Repubblica »Ein großes erzählerisches Talent.« Eugenio Mortale
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