Die Toten in der Wassermühle

Band 2
Kriminalroman - Der zweite Band einer der berühmtesten Krimireihen Japans
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Buchprofile - Rezension
Eine rätselhafte Verbrechensserie in Japan.
Mit der abgelegenen Wassermühle lässt sich der Tatort zwar exakt eingrenzen; die Umstände der sich im Abstand von nur einem Jahr zwischen September 1985 und 1986 dort ereigneten Mordfälle sind allerdings unklar. Dabei liegt den mysteriösen Verbrechen eine seltsame Symmetrie zugrunde: Jeweils kam in dem herrschaftlichen Anwesen auf Einladung von Fujinuma Ki’ichi, der in dem Mühlenhaus die wertvolle Kunstsammlung mit den Bildern seines berühmten Vaters verwahrt, eine kleine Gesellschaft zusammen. Zuerst wurde die Haushälterin vom Turm in die Tiefe gestoßen, ein Jahr später dann ihre Nachfolgerin erwürgt. Vor einem Jahr wurde die Leiche von Ki’ichis bestem Freund Masaki zerstückelt im Ofen aufgefunden, jetzt liegt der Leichnam des Chirurgen Mitamura, der Ki’ichi nach seinem schweren Autounfall behandelt hat, mit zertrümmertem Schädel auf dem Klavier – und es qualmt wieder verdächtig aus dem Schornstein ... – Das aus den Büchern von Agatha Christie oder Edgar Allan Poe bekannte Motiv des „Locked Rooms“ setzt Yukito Ayatsuji im zweiten Band seiner „Bizarren Häuser“-Reihe geschickt ein. Die unheimliche Atmosphäre des verwinkelten, während eines Taifuns von der Außenwelt abgeschnittenen Hauses tief in den japanischen Bergen, die minutiös genaue und detaillierte Rekonstruktion des rätselhaften Tathergangs sowie die Kombinationsgabe des Detektivs Shimada Kyoshi sorgen für Spannung und Lesegenuss bei allen Krimifans, die die Verbindung des klassischen „Whodunit“-Szenarios und des exotischen Schauplatzes honorieren.
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Artikelbeschreibung

Ein maskierter Hausherr. Ein toter Gast. Und eine unheimliche Mühle ...

In einer Mühle tief in den japanischen Bergen wird aus einer harmlosen Einladung ein tödliches Spiel. Denn das herrschaftliche Gebäude beherbergt eine erlesene Kunstsammlung, zu der nur einmal im Jahr exakt vier Gästen Zutritt gewährt wird. Schon einmal haben geladene Kunstliebhaber ihr Leben in der Mühle verloren - weshalb der brillante Detektiv Kiyoshi Shimada nun zu den Gästen gehört. Warum verbirgt der Eigentümer sein Gesicht hinter einer Maske? Welche alten Feindschaften treten in der Mühle zutage? Und welches Geheimnis zeigen die Gemälde?


Der zweite Band der japanischen Kult-Bestsellerreihe, die weltweit millionenfach verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

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Personeninformation

Yukito Ayatsuji, geboren 1960 in Kyoto, Japan, ist ein renommierter Autor und einer der führenden Vertreter des modernen japanischen Krimis. Er gehört der Bewegung der Shin-Honkaku-Mystery an, die klassische Krimis neu interpretiert und den Fokus auf komplexe Rätsel und überraschende Wendungen legt. Yukito Ayatsuji begann schon früh mit dem Schreiben von Kriminalgeschichten. Nach seinem Schulabschluss im Jahr 1979 nahm er ein Studium an der Pädagogischen Fakultät der Universität Kyoto auf und schloss sich dort der »Gesellschaft der Detektivforscher« an, einer Gruppe, die sich intensiv mit dem Genre der Kriminalliteratur beschäftigte. Noch während seines Studiums reichte Ayatsuji das Manuskript seines Romans »Die Morde im Dekagon-Haus« für den renommierten Edogawa-Rampo-Preis ein. Der Roman schaffte es auf die Longlist und machte Ayatsuji bereits vor Erscheinen bekannt. 1987 wurde der Krimi schließlich veröffentlicht und umgehend ein großer Erfolg. Er gilt bis heute als Meilenstein der modernen japanischen Kriminalliteratur, und die »Bizarre House Murders« Reihe hat sich über 8 Millionen Exemplare verkauft. Seitdem hat Yukito Ayatsuji über 20 Romane veröffentlicht, dazu eine Vielzahl von Kurzgeschichten, Essays und weiteren literarischen Arbeiten. Sabrina Wägerle, geboren 1987, hat ein deutsch-japanisches Doppelmasterstudium in japanischer Literatur und Geistesgeschichte absolviert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. Dazai Osamu und Nosaka Akiyuki. 2025 wurde sie für die Übersetzung von K_da Ayas literarisch-philosophischem Essayband »Bäume« vom Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet. 2026 ist sie Translator in Residence am »Waseda International House of Literature/The Haruki-Murakami Library« Tokyo.

Pressestimmen

»Selbst wenn man noch so viele Detektivromane gelesen hat: Der Ausgang dieser Geschichte ist eine Überraschung. Ein unbedingter Buchtipp für alle Fans des klassischen Detektivromans.« nordbayern.de
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