Am Meer

Band 4
Roman
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Buchprofile - Rezension
Die Isolation während der Corona-Pandemie bietet Lucy Barton Gelegenheit für Rückblicke auf frühere Lebensabschnitte.
Vor dem Hintergrund der einschneidenden Ereignisse aus jüngster Vergangenheit erzählt Elizabeth Strout in ihrem soeben auf Deutsch erschienenen Roman eine weitere Episode aus Lucy Bartons Leben, die den Leser*innen bereits aus früheren Büchern (erstmals in "Die Unvollkommenheit der Liebe": BP/mp 16/971) bekannt ist: Gemeinsam mit ihrem Exmann verlässt sie zu Beginn des Corona-Lockdowns New York und nistet sich in einem Haus an der Küste von Maine ein. Der ereignislose Alltag, der v.a. in bedrückenden Nachrichten über unzählige Tote besteht, bietet ihr hinreichend Gelegenheit für Rückblicke auf frühere Lebensabschnitte. Erinnerungen an ihre Mutter und ihren verstorbenen Partner sind dabei ebenso wichtig wie das Verhältnis zu den Töchtern Chrissy und Becka, deren Existenzen durch die Pandemie und ihre sozialen Folgen ziemlich aus den Fugen geraten. - Trotz der engen Anbindung an die früheren Romane und die in ihnen beschriebenen Beziehungsgeflechte, ist das neue Buch auch für diejenigen lesenswert, die die vorangegangenen Titel nicht kennen. - Mit einer atmosphärisch dichten Schilderung der Entwicklung der USA während Trumps auslaufenden Amtszeit und ihren Verwerfungen ist Strout ein Gesellschaftsroman gelungen, der ein Schlaglicht auf die US-amerikanische Gegenwart wirft und für künftige Generationen historische Einsichten bereithält.
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Ina Winkler empfiehlt:

Mit tiefem Mitgefühl für die Figuren ihres Romans erzählt Elizabeth Strout eine neue Geschichte von Lucy Barton, der Schriftstellerin, der wir bereits in vorhergehenden Büchern begegnen durften. Diesmal gehen wir zeitlich zurück zum Beginn der Pandemie im Winter 2020, als Lucys früher Ehemann William Lucy fort aus New York und in einem kleinen Häuschen in Maine in Sicherheit bringen will. Der Roman erzählt von der Angst und den Verlusten des ersten Jahres mit Covid, aber auch von den Versuchen der Menschen, miteinander Trost und Hoffnung zu finden. Warmherzig und lebensklug – diesen Roman muss man einfach lieben!

Ina Winkler, Buchhändlerin

Artikelbeschreibung

»Welche Gnade, dass wir nicht wissen, was uns im Leben erwartet.« Der neue Erfolgsroman von SPIEGEL-Bestsellerautorin und Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout .

Elizabeth Strout schreibt die Geschichte von Lucy Barton weiter, ihrer feinsinnigen, von den Härten des Lebens nicht immer verschonten Heldin. Mit ihrem Ex-Mann William sucht sie während des Lockdowns Zuflucht in Maine, in einem alten Haus am Meer. Eine unvergessliche Geschichte über Familie und Freundschaft, die Zerbrechlichkeit unserer Existenz und die Hoffnung, die uns am Leben erhält, selbst wenn die Welt aus den Fugen gerät.

Sie hatte es so wenig kommen sehen wie die meisten. Lucy Barton, erfolgreiche Schriftstellerin und Mutter zweier erwachsener Töchter, erhält im März 2020 einen Anruf von ihrem Ex-Mann - und immer noch besten Freund - William. Er bittet sie, ihren Koffer zu packen und mit ihm New York zu verlassen. In Maine hat er für sie beide ein Küstenhaus gemietet, auf einer abgelegenen Landzunge, weit weg von allem. Nur für ein paar Wochen wollen sie anfangs dort sein. Doch aus Wochen werden Monate, in denen Lucy und William und ihre komplizierte Vergangenheit zusammen sind in dem einsamen Haus am Meer.

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Personeninformation

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Sie zählt zu den großen amerikanischen Erzählstimmen der Gegenwart. Ihre Bücher sind internationale Bestseller und preisgekrönt. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« erhielt sie den Pulitzerpreis. »Oh, William!« und »Die Unvollkommenheit der Liebe« waren für den Man Booker Prize nominiert. Mit »Erzähl mir alles« stand sie 2025 auf der Shortlist des Women's Prize for Fiction. Für ihr Gesamtwerk wurde sie mit dem Siegfried Lenz Preis ausgezeichnet. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City. Sabine Roth übersetzt Literatur aus dem Englischen, u. a. Jane Austen, John le Carré, V.S. Naipaul, Lily King und Richard Osman.

Pressestimmen

»Elizabeth Strout hat mit 'Am Meer' den zartesten Lockdown-Roman geschrieben, den man sich vorstellen kann.« Bettina Steiner / Die Presse
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