Welche Farbe hat der Tod?

Erfahrungen eines Klinikseelsorgers mit Leben und Sterben
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Buchprofile - Rezension
Eine „Auseinandersetzung mit dem Unabänderlichen“ – Wissen und Erfahrungsberichte.
„Wer abschiedlich leben lernt, der kostet (…) sein Hier und Jetzt achtsam und bewusst aus. Er bezieht die ‚Ars moriendi‘, die Sterbekunst, in sein Leben ein, um in der ‚Ars vivendi‘, der Lebenskunst, zum Meister zu werden.“ Der kath. Priester, Sozialpädagoge und Klinikseelsorger Christoph Kreitmeir war schon in jungen Jahren mit den Fragen rund ums Sterben, Tod und Trauer konfrontiert. Seine Betroffenheit und die Erfahrungen in der Klinikseelsorge stellt er in den Kontext kirchlicher oder gesellschaftlicher Perspektiven und nimmt dabei Traditionelles sowie neue Entwicklungen in den Blick. Er thematisiert die Angst und das Verdrängen, die Ähnlichkeiten von Geburt und Tod, die Sterbephasen und das, was nach dem Tod kommt. Trost und Sinn ließen sich auch am Ende des Lebensweges finden, meint der Autor, dem die Logotherapie von Victor Frankl zur großen Hilfe wurde. Elisabeth Kübler-Ross und Verena Kast sind nur zwei der vielen Expert:innen, auf deren Wissen er zurückgreift, es vorstellt, reflektiert und einschätzt. Angesichts der Vielzahl von Expertisen und Konzepten kann der Blick oft nur allgemein bleiben, bietet aber durchaus Orientierungen, um sich des Themas anzunehmen.
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Artikelbeschreibung

Lebensfreude in der Vergänglichkeit

Christoph Kreitmeir hat als Klinikseelsorger viele hundert Menschen jeden Alters begleitet, wenn diese mit Krankheit, Schmerzen oder dem Sterben konfrontiert waren. Er kennt die Gefühle, Sorgen und Ängste, die Menschen im Angesicht des Todes bewegen. In diesem Buch nähert er sich aus verschiedenen Perspektiven dem Kranksein, dem Leiden und dem Sterben des Menschen sowie der Tatsache, dass die Einzelnen aber auch die Gesellschaft den Tod lieber verdrängen als ihn als Wirklichkeit wahrzunehmen. Auf dem Hintergrund bewährter Praxis bietet er fundiertes Wissen; viele Beispiele erzählen von gelebter Hoffnung und machen Mut. So kann in der Auseinandersetzung mit dem Unabänderlichen eine 'Ars Moriendi', eine Kunst des Sterbens erlernt werden. Das vermittelt Kraft, Trost und Sinn. Und auch auf die ewige Frage danach, was nach dem Tod sein wird, findet der Autor neue Sichtweisen.

  • - Bestärkung und Ermutigung für Kranke, Bedrängte und deren Angehörige- Tiefe, hilfreiche Einsichten in das wesentliche Lebensthema Tod- Trostreiche Begleitung für schwere Zeiten, zum selberlesen und verschenken


Ausstattung: Mit 8-seitigem vierfarbigen Bildteil

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Pressestimmen

»Ein kraftvolles Werk voller Zuversicht, das Menschen in allen Lebensphasen Halt geben kann, lesenswert, informativ, offen und tröstlich« Paul Lampl in Tiroler Sonntag, 23.11.2023
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