Der Schweinehund 2: O Maneta

Band 2
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Buchprofile - Rezension
Mit Hilfe der stummen indigenen Baia überlebt Max im Dschungel und gelangt zu einem eremitisch lebenden Weißen, der sich brennend für die Absturzstelle eines Flugzeugs interessiert.
Das düstere, merkwürdig betitelte, von Sex and Crime durchzogene Amazonasabenteuer um Max, der auf der Suche nach seinem verschollenen Vater recht unbedarft in eine gesetzlose Weltgegend gereist ist (vgl.: BP/mp 21/179), in der fast jeder nur um sein Überleben kämpft, findet seine Fortsetzung: Der schwerkranke Max wird von der indigenen, stummen Baia an der früheren Absturzstelle eines Flugzeugs langsam gesund gepflegt. Mit Hilfe von Indios gelangen die beiden schließlich zu einem eremitisch an einem Fluss lebenden Weißen. Als Max von dem Flugzeug erzählt, will dieser mit ihm unbedingt an den Ort zurückkehren. Baia versucht, Max zu warnen und macht sich schließlich aus dem Staub. Währenddessen versuchen sich die beiden lesbischen Krankenschwestern Charlotte und Cristelle vor den ihnen nachstellenden Holzfällern zu verstecken, was ihnen mit Hilfe ihrer schon länger vor Ort lebenden Freundin Corinne eine Zeitlang gelingt. Und als man im Holzfällercamp erfährt, dass Max, der Zeuge des dort betriebenen illegalen Handels mit Prostituierten geworden ist, wohl überlebt hat, wird ein Suchtrupp losgeschickt, um ihn im Dschungel aufzuspüren. - Ein zur Anschaffung lohnendes, spannend erzähltes grafisches Abenteuer, das aber auf keinen Fall in die Kinderabteilung gehört, auch wenn die oft karikaturhaft-lustig erscheinenden, dabei manchmal in einem merkwürdigen Gegensatz zu den Handlungen stehenden Zeichnungen der Protagonisten dies bei nur flüchtiger Betrachtung nahelegen könnten.
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Artikelbeschreibung

Tief im Dschungel

Max, der gerade seine Mutter beerdigt hat, taucht in seine eigene Vergangenheit ein, in seine Kindheit, die er in Brasilien verbrachte. Auf der Suche nach seinem Vater gerät er ein Netz von Gewalt, Prostitution und dem Gesetzlossigkeit. Auf der Flucht vor zwielichtigen Gestalten verschlägt es ihn immer tiefer in den Dschungel und zu alten Geheimnissen hin. An seiner Seite ist die stumme Baia, die allein sein Überleben sichern kann.

Der neue Thriller von Loisel (Das Nest) und Pont (Jenseits der Zeit)

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Personeninformation

Régis Loisel war bereits seit zehn Jahren Comiczeichner, als er 1982 die erste Episode seines Fantasy-Vierteilers "Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit" veröffentlichte, der ihn zu internationalem Starruhm verhalf. Der 1951 in Saint-Maixent im Westen Frankreichs geborene Loisel war in den frühen 70er-Jahren von Jean-Claude Mézières mit dem Szenaristen Serge Le Tendre bekannt gemacht worden. Die Idee zu "Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit" wurde von den beiden schon 1975 für ein kurzlebiges Fantasy-Magazin entwickelt, doch erst die für "Charlie" neu gezeichnete Fassung von 1982 überzeugte Publikum wie Kritik gleichermaßen. Nachdem der vorerst letzte Band der Serie, "Das Ei der Finsternis", 1987 vorlag, wuchs die Spannung, ob Loisel sein hohes graphisches Niveau in einer neuen Arbeit würde halten können. Die einem eigenen Szenario nach Motiven von Matthew Barries folgende Serie "Peter Pan" (ab 1990), von der bislang vier Alben vorliegen, bestätigte Loisels Ruf als einer der besten zeitgenössischen Zeichner.

Oliver Pont, erblickt 1969 im Pariser Vorort Le Blanc-Mesnil das Licht der Welt. Unmittelbar nach seiner Geburt siedelt er mit seiner Familie nach Saint-Laurent-du-Var in Südfrankreich über, wo er bereits in seiner Kindheit den gleichaltrigen, aus Bron bei Lyon stammenden, Georges Abolin kennen lernt. Die Freunde entdecken ihre Leidenschaft für das Zeichnen, und schnell entstehen erste gemeinsame Comics.

Nach Abschluss der Schule zieht es das Duo für einen zweijährigen Animations- und Multimedia-Studiengang nach Paris. Ihr erster professioneller Job führt die beiden 1989 nach London, wo sie als Animationszeichner an zwei Abend füllenden Zeichentrickfilmen mitwirken, darunter Steven Spielbergs Feivel der Mauswanderer.

Parallel zu seiner Arbeit am Trickfilm belegt Olivier Pont 1991 den ersten Platz beim Comic-Wettbewerb BD FNAC und stößt damit die Tür zur Karriere in der Welt der Comics auf. Gemeinsam mit Georges Abolin, der für das Szenario zuständig ist, realisiert er 1993 den Piraten-Comic Le Capitaine Kucek für den Verlag Vents d’Ouest, der es bis heute auf drei Bände gebracht hat.

1992 verlässt Georges Abolin Europa und geht zu Disney TV nach Australien. Zurück in Paris wird er 1995 bei Disney Feature Animation eingestellt. Vier Jahre später lässt er sich auf Martinique nieder, bleibt aber auch in der Folge für Disney tätig und wirkt u.a. an den Kinofilmen Atlantis und Das Dschungelbuch 2 mit. Zur gleichen Zeit verfolgt Olivier Pont seine Comic-Karriere und setzt 1997 nach Texten des Autors Jim den ersten von insgesamt zwei Bänden der humoristischen Reihe La Honte in Szene, die ebenso bei Vents d’Ouest erscheinen, wie 1994 eine Comic-Adaption der populären Radiosendung Arthur et les Pirates aus seiner Feder. Für die Funny-Serie Totale Maîtrise (bislang 2 Bände), die einmal mehr bei ihrem Stammverlag erscheint, tun sich Olivier Pont und Georges Abolin 2001 erneut zusammen. Diesmal ist Abolin für die zeichnerische Umsetzung verantwortlich.

Ihr letztes gemeinsames Projekt ist schließlich der preisgekrönte Comic-Roman Jenseits der Zeit, der 2004 in Frankreich in zwei Bänden beim Verlag Dargaud veröffentlicht wird. Biografie des Autors

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