Was, wenn wir genug sind?

Deutsche Ausgabe von "The Words We Keep" | berührende Mental-Health-Story
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Buchprofile - Rezension
Sehr bewegende und eindrückliche Darstellung der Angststörung einer Jugendlichen.
Der Geschichte vorangestellt ist eine Trigger-Warnung, da der Text sensible "Mental Health-Themen" behandelt. Die Autorin, die im Nachwort von ihrer eigenen Angststörung berichtet, beschreibt in ihrem Jugendroman sehr authentisch die Gefühle und Ängste einer Jugendlichen. Lily Larkin ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater, der Stiefmutter und zwei Schwestern zusammen. Ihre Schwester Alice leidet unter einer bipolaren Störung und hat einen Selbstmordversuch hinter sich. Lily steht unter enormem Leistungsdruck in Schule und Sport, um ein College-Stipendium zu bekommen, und hat darüber hinaus die Angst, ebenfalls "gestört" zu sein. Die Stimmen in ihrem Kopf werden immer lauter, sie leidet unter selbstverletzendem Verhalten. In der Schule bildet sie mit dem neuen Mitschüler Micah, der wegen Depressionen in der gleichen Klinik wie Alice war, ein Team für ein Kunstprojekt. Die beiden verlieben sich ineinander und Micah gibt Lily nach und nach die Kraft, sich ihren Ängsten zu stellen. - Eine unter die Haut gehende und lange nachhallende Geschichte für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, mit hilfreichen Adressen im Anhang für Leser:innen, die ebenfalls unter psychischen Problemen leiden.
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Artikelbeschreibung

Poetischer Schrei nach Hilfe

In Lilys Kopf sammeln sich die Worte, die sie nicht sagen kann. Worte über die Nacht der blutigen Badfliesen. Worte über ihre psychisch kranke Schwester. Aber auch die Worte über ihre eigenen Gefühle und Sorgen. Während ihre Probleme so immer mehr zu ausgewachsenen Monstern in ihrem Kopf werden, wächst der Druck auf sie. Um ein Stipendium zu bekommen, muss sie gemeinsam mit Micah ein Kunstprojekt anfertigen. Doch kein Gedanke und kein Vers will auf das Blatt wandern. Micah verspricht ihr Hilfe - aber kann sie jemand aus ihrer Abwärtsspirale retten, der selbst mit seinen eigenen Monstern kämpft?

*Trigger-Warnung*

Schonungslos ehrlich beschreibt "Was, wenn wir genug sind?" nicht nur das Innenleben seiner komplexen Protagonistin Lily, sondern auch die Selbstzerstörung, die ihre Zweifel und Ängste in ihr auslösen. Selbstverletzung, Depressionen und suizidale Gedanken werden eindringlich thematisiert, so dass dieses Buch noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch der Suizidversuch ihrer bipolaren Schwester Alice, dessen Auswirkungen auf die Familie sowie das Stigma, das Mental Health Themen begleitet, wird Leser*innen nachhaltig beschäftigen.


Produktsicherheit

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Personeninformation

Erin Stewarts "Was, wenn wir genug sind?" wurde vom renommierten Kirkus Reviews ausgezeichnet. Erin lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Schatten der Rocky Mountains. Ihren journalistischen Background nutzt sie am liebsten dafür, realitätsnahe Geschichten zu erzählen. Eins weiß sie dabei genau: Dass uns bestimmte Menschen begegnen und Stolpersteine unseren Weg kreuzen, hat immer einen Grund. Mehr Infos unter: www.erinstewartbooks.com



Pressestimmen

"Der Roman von Erin Stewart rückt das Thema Mental Health sehr einfühlsam und überzeugend in den Mittelpunkt" MDR KULTUR Unter Büchern 20241127
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