Mein wütendes Land

Eine Reise durch die gespaltenen Staaten von Amerika | Vom Pulitzer-Preisträger, National-Book-Award-Gewinner und Autor des internationalen Bestsellers »Joe Biden. Ein Porträt«
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Buchprofile - Rezension
Ein Buch über die Zerrissenheit der US-amerikanischen Gesellschaft und deren vielfältige Ursachen.
Seit der Amtszeit von Donald Trump ist offensichtlich, dass ein Riss durch die Gesellschaft der USA geht. Rechte, konservative Kräfte und moderate, eher progressive Teile der Bevölkerung stehen sich feindlich gegenüber. Evan Osno versucht, den Ursachen dieser Konfrontation auf die Spur zu kommen. Im Mittelpunkt stehen dabei ebenso bekannte Akteure, wie Ronald Reagan oder der Hedgefonds-Manager Chip Skowron, als auch Verlierer der Entwicklung, wie der ehemalige Soldat Sidney Muller oder der Afroamerikaner Rees Clark aus Chicago. Arbeitslosigkeit, Kürzungen im Sozialbereich und Drogen, gepaart mit einem nicht selten gnadenlosen Justizsystem, zerstören rigoros Lebensperspektiven. Die Misere beginnt häufig schon in der Schule, wo mangelhafte Strukturen Bildungschancen gar nicht erst aufkommen lassen. - Osnos Reise durch die USA ist nicht nur geographischer Natur, es ist auch eine Reise in die Geschichte des Landes und sie zeigt, dass die Entwicklungen, die zu diesen Verhältnissen geführt haben, vor vielen Jahrzehnten begannen. - Ein spannendes Buch, das seinen Sachverhalt entlang menschlicher Schicksale schildert und tiefe Einblicke in eine komplexe Gesellschaft liefert.
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Artikelbeschreibung

»Osnos erzählt die bewegende Geschichte düsterer Zeiten mit einer Menschlichkeit, die Hoffnung auf etwas Besseres verspricht.« Michael J. Sandel

Nach zehn Jahren als Korrespondent im Nahen Osten und in China zieht Evan Osnos 2013 zurück in die USA. Doch das Land, in das er heimkehrt, ist kaum wiederzuerkennen. Chancengleichheit, Rechtsstaatlichkeit, der Glaube an die Macht der Wahrheit - die fundamentalen Prinzipien der ältesten Demokratie der Welt scheinen ihre Selbstverständlichkeit eingebüßt zu haben. 2016 wird Donald Trump zum Präsidenten gewählt, vier Jahre später stürmen seine Unterstützer das Kapitol. Aus den vereinigten sind die gespaltenen Staaten von Amerika geworden.

Evan Osnos hat diese Entwicklungen über Jahre beobachtet. Er versucht zu verstehen und zu erklären: warum im reichen Greenwich an der Ostküste, wo er aufgewachsen ist, aus gemäßigten Konservativen eingefleischte Trump-Anhänger wurden. Wie sich in Clarksburg, West Virginia, wo er seinen ersten Job bei einer Zeitung annahm, die Opioid-Krise zur nationalen Katastrophe ausweiten konnte. Und was die Ursachen sind für den Rassismus, die Waffengewalt und die Ungleichheit in Chicago, wo er selbst zu einem gefragten Journalisten aufstieg. Aus eindringlichen Porträts entsteht eine große Erzählung, die vom 11. September 2001 bis zum 6. Januar 2021 reicht. Der Pulitzer-Preisträger zeichnet nach, wie die USA den moralischen Kompass verloren, der einst aus einer Vereinigung von Staaten die Vereinigten Staaten machte.

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Personeninformation

Evan Osnos, geboren 1976, ist ein US-amerikanischer Buchautor und Journalist. Seit 2008 ist er Redakteur beim Magazin The New Yorker. Zusammen mit Kollegen erhielt er 2008 den Pulitzer-Preis für investigativen Journalismus. Sein Buch Große Ambitionen. Chinas grenzenloser Traum wurde 2014 mit dem National Book Award ausgezeichnet.

Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason, Quinn Slobodian, Branko Milanovic und Sebastian Smees Kunst und Rivalität ins Deutsche.

Pressestimmen

»[Osnos] will greifbar und persönlich machen, was in Amerika passiert, und das ist ihm meisterhaft gelungen.« Sebastian Moll taz am wochenende 20221118
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