Familie ohne Burn-out

Wie Eltern sich nicht erschöpfen und Kinder nicht die ausgebrannten Erwachsenen von morgen werden
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Buchprofile - Rezension
Wie Familienleben so gelingen kann, dass es nicht in Erschöpfung mündet.
In einer Zeit, in der immer mehr Menschen jeden Alters unter Erschöpfung leiden, stellt die Autorin dar, wie Erschöpfung durch nicht gelingende Beziehungen entsteht, und zeigt, wie Eltern ihren Kindern eine gesunde Beziehungsfähigkeit mit auf den Weg geben können, um nicht selbst auch als erschöpfte Erwachsene zu enden. Krankheit im seelischen Bereich entsteht, wenn es Kränkungen des eigenen Ich gibt. Soll dies verhindert werden, müssen Menschen zunächst lernen, eine gute Beziehung zu sich selbst zu führen. Da die Begegnung mit unserem eigenen Kind immer unser eigenes Ich berührt, liegt der Schwerpunkt im ersten Teil auf dem eigenen Ich, der eigenen Vergangenheit und unserem Rollenverständnis. Dazu gehört auch, sich mit der eigenen Kindheit, möglichen Verletzungen in der Kindheit und der Beziehung der eigenen Eltern zu beschäftigen. Denn eine unerfüllte Kindheit ohne Geborgenheit und Stärkung kann dazu führen, dass Menschen als Eltern versuchen wiedergutzumachen, was ihnen damals gefehlt hat. Danach folgt ein Teil, in dem beschrieben wird, wie wir eine gesunde Beziehungsgrundlage zu unseren Kindern gestalten können. Dies gelingt wie auch bei der Beziehung zu uns selbst im Dialog, der hier mehr als nur miteinander reden meint, sondern eine gesunde Beziehungshaltung, die sich in Wort und Tat zeigt und immer die drei Aspekte Gleichberechtigung, Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen und eine gesunde Atmosphäre beinhaltet und von Interesse, Offenheit, Empathie, Augenhöhe, Respekt, Wertschätzung und Liebe geprägt ist. – Ein Ratgeber für alle, die lernen wollen, gesunde Beziehungen zu führen, um damit für ihr eigenes seelisches Wohlbefinden zu sorgen und vor allem den eigenen Kindern eine gesunde Beziehungsgrundlage zu schaffen.
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Artikelbeschreibung

Damit sich Eltern nicht erschöpfen

Burn-out entsteht nicht durch zu viel Arbeit, sondern wenn Beziehung nicht gelingt. Wer sich erschöpft, befindet sich in konfliktreichen Beziehungen und hat die Beziehung zu sich selbst verloren. Die Grundlage dafür wird früh gelegt - in der Kindheit.

Dieses Buch ist ein klarer Aufruf zum Umdenken: ein Beziehungsspurwechsel zu sich selbst, in der Partnerschaft, in der Familie. Es ist entstanden aus der Arbeit mit erschöpften Eltern, die im Alltag funktionieren - und sich dabei unbemerkt selbst verloren haben.

Es richtet sich an Eltern, die wissen wollen, wie sich Individualität, Partnerschaft und Elternsein wirklich vereinbaren lassen. An werdende Eltern, die verstehen wollen, wie sie ihrem Kind von Beginn an Beziehungsfähigkeit vermitteln können. Und an Eltern, die ihre Kindheitsprägungen hinter sich lassen wollen, um ihren Kindern eigene Wege zu eröffnen.

Dieses Buch geht weiter als klassische Ratgeberliteratur. Es spricht alle an, die authentisch leben wollen - jenseits von Rollen, Erwartungen und Überforderung. Es zeigt, wie persönliche und gesellschaftliche Dynamiken zusammenhängen und wo Veränderung wirklich beginnt. Die zentrale Erkenntnis: Unsere Gesellschaft ist so gesund, wie Familie gelebt wird. Familie ohne Burn-out ist ein leidenschaftlicher Appell hinzuschauen, dort, wo wir bisher weggeschaut haben. Ein Aufruf, Beziehung neu zu denken, damit die Kinder von heute nicht zu den erschöpften Erwachsenen von morgen werden.

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Personeninformation

Dr. med. Mirriam Prieß hat an der Universität Hamburg Medizin mit anschließender Promotion im Fachbereich Psychosomatik studiert. Sie war als Ärztin acht Jahre in einer psychosomatischen Fachklinik tätig und unter anderem für die Behandlungsschwerpunkte Ängste, Depressionen und Burnout verantwortlich. Seit 2005 übernimmt sie beratende Tätigkeiten in der Wirtschaft mit Einzelcoachings von Führungskräften im Bereich Konflikt- und Stressmanagement. Ihre 2019 gegründete Stiftung »Dialogstark!« hat sich dem Ziel verpflichtet, die Dialogfähigkeit von jungen Menschen zwischen 17 und 25 Jahren zu fördern.
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