
Artikelbeschreibung
Mini und Miki sind nicht von hier, aber sie bemühen sich, dazuzugehören und alles richtig zu machen. Trotzdem werden sie verfolgt von Gefahren und Monstern, von Katastrophen und Schwierigkeiten. Es geht um die großen und kleinen Albträume des Mittelstands, um den Horror des perfekten Familienfrühstücks, um Mobbing am Arbeitsplatz und gescheiterten Urlaub, um den Abgrund, der sich im Alltag öffnet und nicht mehr schließen will.
In «Minihorror» setzt Barbi Markovic den Angstarbeiter:innen unserer Gesellschaft ein Denkmal aus Perfidie und Mitgefühl, bei dessen Lektüre wir uns gleichermaßen ertappt und verstanden fühlen.
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2024.
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Personeninformation
Barbi Markovic, 1980 in Belgrad geboren, studierte Germanistik und arbeitete zunächst als Lektorin. 2009 erschien ihr Debüt «Ausgehen», noch als Übersetzung aus dem Serbokroatischen, 2016 dann der Roman «Superheldinnen», der unter anderem mit dem Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises ausgezeichnet wurde; fünf Jahre später folgte «Die verschissene Zeit». Für «Minihorror» erhielt Barbi Markovic 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse. Im selben Jahr bekam sie den Carl-Amery-Literaturpreis zugesprochen, 2026 dann den Kasseler Förderpreis Komische Literatur sowie, für «Stehlen, Schimpfen, Spielen», den Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur. Sie lebt in Wien.