Hintergrund für Liebe

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Buchprofile - Rezension
Flucht in die "besonnte Welt", denn dann sind "Hitler und Hindenburg weit".
Das Buch ist nicht neu. Schon 2020 brachte der Weidlich Verlag die autobiografisch geprägte Nachlassgeschichte der Verlegerin Helen Wolff mit einem begleitenden Essay ihrer Großnichte Marion Detjen heraus und es bekam durchweg gute Kritiken. Jetzt also mit gänzlich anderem Cover bei rororo. Die Geschichte um eine große Liebe zwischen einer jungen (unerfahrenen) Frau und einem älteren Mann und der Versuch ihrer Befreiung aus der männlichen Dominanz spielt im Sommer 1932, nach der Flucht des Paares aus dem immer bedrohlicher werdenden Berlin an die Küste Südfrankreichs. Der ältere, lebenserfahrene Mann „beschenkt“ die junge Frau mit der Schönheit der mediterranen Küstenlandschaft und des mondänen Zeitvertreibs. Sie aber sucht etwas anderes als zerstreuendes Amüsement und verlässt ihn, mietet ein schlichtes kleines Häuschen oberhalb von St. Tropez für den Sommer. Richtet sich ein, findet Freunde und sich selbst und genießt das freie einfache Leben. Durch ihre Abgrenzung findet ihr Liebhaber zu ihr zurück, schätzt ihre Eigenständigkeit und fügt sich willig ein in den ungebundenen Lebensrhythmus der jungen Leute. Die Liebe „siegt“ für diesen Sommer und am 1. November brechen sie gemeinsam auf in die kalte Heimat, aber mit dem unendlichen Sommer im Herzen. Ob sie ein Paar bleiben? Warme, leichte Liebesgeschichte um das Streben einer jungen Frau in einer politischen Umbruchphase nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Im anschließenden 100-seitigen Essay wird das wechselvolle Leben der hochgeschätzten Verlegerin Helen Wolff (1906-1994) und die Entstehungsgeschichte der autobiografisch gefärbten Erzählung beleuchtet. Eine gelungene Mischung aus Erzählung und Autobiografie für besonders interessierte Leser/-innen an historischer Aufarbeitung der freien Literatur im aufkeimenden Nationalsozialismus.
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Artikelbeschreibung

Eine große Liebe beginnt, doch sie beginnt nicht leicht. Eine junge Frau und ihr deutlich älterer Geliebter fliehen den Berliner Verhältnissen («Hitler und Hindenburg sind weit») und fahren an die Küste Südfrankreichs. Dort weichen die Sommerträume der Erzählerin schnell der Ernüchterung, denn sie ist nicht die Einzige für ihn, den Bonvivant. Er muss von ihr erst verlassen werden, damit er begreift, was in dieser Beziehung - und im Leben - wirklich zählt. Sie erlebt einen Sommer der Freiheit und Unabhängigkeit, in einem Haus am Meer zwischen Thymian und Zitronenbäumen, findet treue Freunde - und sich selbst. Um schließlich dem Mann, den sie liebt, neu zu begegnen.

Mit einem Essay von Marion Detjen, Großnichte Helen Wolffs, über den Entstehungshintergrund des Romans und das Leben Helen Wolffs. Warum hinterließ Wolff ihr gesamtes literarisches Werk in einem Umschlag, auf dem sie schrieb: «At my death, burn or throw away unread»?

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Pressestimmen

Man weiß gar nicht, was einen hier mehr begeistert: Wie souverän und leichtfüßig sich Helen Wolff in diesem autobiographischen Roman von ihrem übermächtigen Geliebten Kurt Wolff emanzipiert - oder wie flirrend schön diese Mittelmeerliebesgeschichte erzählt ist. Florian Illies
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