Mit der eigenen Vergangenheit leben

Eine Philosophie für den Aufbruch
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Buchprofile - Rezension
Der Einfluss der Vergangenheit auf unser Leben.
Ob schöne oder schmerzhafte Erinnerungen, die Vergangenheit ist stets in uns lebendig und beeinflusst unser Leben. Ausgehend von Henri Bergsons intuitiver Sicht auf das Gedächtnis beschreibt der Autor mit vielen Beispielen aus der Literatur und der Kunst die Gedächtnisarten und deren Wirkungen auf unser Leben und Verhalten. Auf der Flucht vor der deprimierenden, unglücklichen Vergangenheit sind Ablenkungsstrategien wie Trinken oder Arbeiten keine Lösung. Da Vergessen nicht möglich ist, schlüsselt der Autor Therapien und Praktiken auf, mit denen die Vergangenheit neu verarbeitet werden kann, wie z.B. sich an schöne Dinge zu erinnern, neue Erinnerungen zu schaffen oder zu vergeben, um die Last der Ressentiments abzulegen. Diese Ideensammlung kann helfen, die eigene Zukunft positiv zu gestalten.
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Artikelbeschreibung

Eine Philosophie, die Mut macht: Wie die eigene Vergangenheit zur Kraftquelle wird.Die Vergangenheit vergeht nicht. Sie ist immer präsent. Wie ist es möglich, eine fruchtbare Beziehung zu den eigenen Erinnerungen aufzubauen? Die Neurowissenschaften bestätigen heute, was die Philosophie schon lange weiß: Das Gedächtnis ist dynamisch und beweglich. Unsere Erinnerungen sind nicht starr, sie ähneln einer Partitur, die es zu interpretieren gilt. Der Philosoph Charles Pépin bringt antike Weisheiten, kognitive Wissenschaften, neue Therapieformen und Klassiker der Philosophie zusammen. Das individuelle Glück hängt mit der Fähigkeit zusammen, gut mit der eigenen Vergangenheit zu leben. Sie kann zu einer Kraftquelle für die Zukunft werden - das beweist dieses vor Optimismus sprühende Buch.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Kolbergerstr. 22
DE-81679 München
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Charles Pépin, geboren 1973, ist Schriftsteller und unterrichtet Philosophie. Seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hanser erschienen zuletzt Die Schönheit des Scheiterns (2017), Sich selbst vertrauen (2019) und Kleine Philosophie der Begegnung (2022). Charles Pépin lebt in Paris. Caroline Gutberlet übersetzt seit über dreißig Jahren essayistische, künstlerische und geisteswissenschaftliche Texte aus dem Französischen und Italienischen, zuletzt unter anderem Alain Badiou, Emanuele Coccia und Charles Pépin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Pressestimmen

"Überaus anregend." Wolfgang Müller-Funk, Die Presse, 01.02.25 "Eine philosophisch-literarische Reise zur Erkundung des Gedächtnisses ... Leicht lesbar und zuweilen elegant formuliert." Josef König, Spektrum der Wissenschaft, 04.01.25 "Pépin gelingt Großes: Gehaltvoll und nur so weit oberflächlich, wie es dem Überblick dienlich ist. Strukturiert schreitet er kapitelweise von der Vergangenheit als Identitätsstifterin zur aus ihr entstehenden Zukunft." Katia Schwingshandl, Buchkultur, 5/2024
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