Kleine Philosophie der Begegnung

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Buchprofile - Rezension
Das Mysterium der Begegnung - eine analytische Betrachtung.
Anhand von Beispielen aus Filmen, philosophischen Werken und Literatur, aus dem Zusammentreffen von Künstlern und Sängern skizziert der französische Philosoph die Wirkungen der Begegnung und zeigt, dass Begegnungen u.a. eine innere Unruhe, Umkehr, Erschütterung, neue Sichtweisen, eine veränderte Beziehung zur Welt und die Erfahrung der Andersartigkeit auslösen können. Um dies zu erleben, muss die Bereitschaft vorhanden sein zu handeln, mit alten Gewohnheiten zu brechen, hinauszugehen ohne konkrete Erwartungen, sich Zeit zu nehmen und sich verletzlich zu zeigen. Das Bedürfnis "Andern zu begegnen, um ich selbst zu werden" wird schließlich noch einer anthropologischen, existentialistischen, religiösen, psychoanalytischen und dialektischen Sicht unterzogen. - Als bemerkenswert tiefgründige Betrachtung von Begegnungen lesenswert.
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Artikelbeschreibung

Gesundheit, Kreativität, persönliches Glück - Charles Pépin zeigt: Wir müssen anderen begegnen,um uns selbst zu begegnen.Begegnungen verändern uns, indem sie uns mit dem Anderen konfrontieren, schreibt Charles Pépin. Nachdem uns die Pandemie auf Abstand gezwungen hat, geht der Philosoph der Frage nach, was freundschaftliche, romantische, professionelle und zufällige Begegnungen für den Einzelnen bedeuten. Er zeigt: Jeder zwischenmenschliche Kontakt ist auch eine Begegnung mit der Welt und mit uns selbst. Mit vielen Beispielen aus dem täglichen Leben verortet Pépin diese These in der Philosophiegeschichte, spannt einen Bogen von Aristoteles über Hegel bis Jean-Paul Sartre und lässt auch unterhaltsame Seitenpfade zu David Bowie und Lou Reed nicht aus. Über allem steht die Erkenntnis: Leben heißt auch lernen, anderen wirklich zu begegnen.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Kolbergerstr. 22
DE-81679 München
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Charles Pépin, geboren 1973, ist Schriftsteller und Philosoph und zählt zu den beliebtesten Public Intellectuals Frankreichs. In einer wöchentlichen Sendung bei Radio France beantwortet er die existenziellen Fragen seiner Zuhörerschaft. Seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hanser erschienen zuletzt »Sich selbst vertrauen« (2019) und »Kleine Philosophie der Begegnung« (2022). Charles Pépin lebt in Paris. Caroline Gutberlet übersetzt seit über dreißig Jahren essayistische, künstlerische und geisteswissenschaftliche Texte aus dem Französischen und Italienischen, zuletzt unter anderem Alain Badiou, Emanuele Coccia und Charles Pépin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Pressestimmen

"Sehr inspirierend und klug." Sylvia Nause-Meier, Happinez, Mai 2022 "Charles Pépins 'Kleine Philosophie der Begegnung' reißt keine Wunden auf, sondern wirkt eher wie Balsam. Man möchte fast sagen: Die Lektüre seines Buches bewirkt selbst schon jene innere Öffnung, die laut Pépin eine Vorbedingung für Begegnungen darstellt." Kirstin Breitenfellner, Falter, 16.03.22 "Auch wenn nicht jedes Beispiel, das Charles Pépinsin seinen leicht und elegant geschriebenen Reflexionen anführt, überraschend ist, das eine oder andere auch ein wenig banal daherkommt, regt seine ,Philosophie der Begegnung' doch dazu an, anders auf das eigene Leben zu schauen und auf die wirklich wichtigen Begegnungen, die es darin gegeben hat." Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur, 28.02.22 "Pépin ermutigt uns, das Risiko des echten Lebens einzugehen." Ute Cohen, Welt Plus, 19.01.22
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