Was dicke Bücher und grüne Bananen mit dem Tod zu tun haben

... und andere Dinge, die ich über Leben und Sterben gelernt habe - Der Sunday Times-Bestseller jetzt auf Deutsch
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Buchprofile - Rezension
Simon Boas bekommt die Diagnose „unheilbarer Krebs“ und richtet den Blick auf das, was wirklich wichtig ist im Leben.
Im Sommer 2023 erhält Simon Boas die Diagnose Rachenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Er nutzt die folgenden Wochen, um Beiträge für seine Lokalzeitung zu schreiben, die von Millionen Menschen gelesen werden. Die guten Wünsche und die Rückmeldungen, wie sehr seine Texte Menschen berührt oder geholfen haben, veranlassen ihn, ein Buch daraus zu machen. Viel Zeit bleibt ihm nicht, aber in seinem überschaubaren Werk von 172 Seiten hält er das fest, was seinen Weg leichter und am Ende weniger beängstigend gemacht hat. Er stellt nicht das Sterben in den Mittelpunkt, ihm geht es um das Leben und das lebendig Sein. „So absurd es auch klingen mag“, schreibt er, „eine sehr positive Sicht auf das Dasein hat mir dabei geholfen, das Nicht-mehr-da-Sein restlos zu akzeptieren.“ Er empfinde Dankbarkeit für das Glück, überhaupt gelebt zu haben. Das Buch beginnt mit den drei Artikeln aus der Jersey Evening Post, befasst sich dann mit Tod und Gelassenheit und schließt mit einem Leitfaden zum Umgang mit Sterbenden ab. Es wird ergänzt durch Leseempfehlungen, eine Chronologie und einen Ausschnitt aus der Trauerrede seines Freundes. Ein Buch, das berührt und geeignet ist, den Blick aufs Leben zu verändern.
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Artikelbeschreibung

Sterben für Anfänger - eine Anleitung

Noch heißt es nicht: »Kauf keine grünen Bananen mehr«, aber es ist kurz vor: »Fang keine dicken Bücher mehr an«.

Mit 46 Jahren wird bei Simon Boas unheilbarer Krebs diagnostiziert - er war zu spät erkannt worden und hatte sich in seinem Körper ausgebreitet. Aber er ist entschlossen, so zu sterben, wie er gelebt hat - optimistisch, mit dem Glauben an das Gute in den Menschen und die Kraft der Freundlichkeit, mit Blick auf das, was wirklich wichtig ist im Leben.

In Was dicke Bücher und grüne Bananen mit dem Tod zu tun haben versammelt er alles, was ihm ein so tiefes Gefühl von innerem Frieden und Positivität vermittelt hat. Mit viel Humor und bewundernswertem Gleichmut zeigt er, warum es eigentlich gar nicht so schlimm ist, mit 46 Jahren zu sterben. Deshalb geht es in seinem Buch nicht nur um das gute Sterben, vielmehr ist es eine Hymne an das Leben. Damit hilft er uns allen, uns auf die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen und dem Tod den nötigen Platz im Leben einzuräumen.

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Personeninformation

Simon Boas wurde 1977 geboren und verbrachte seine Kindheit in London und Winchester. Nachdem er schon im Alter von 16 Jahren das erste Mal an einem Hilfskonvoi nach Bosnien teilnahm, arbeitete er später viele Jahre für Organisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und für die UN, unter anderem in Afrika, Vietnam, Ägypten, der Türkei, Nepal, Indien und den Palästinensischen Gebieten sowie drei Jahre als Leiter des UN-Büros im Gazastreifen. Die letzten acht Jahre verbrachte er zusammen mit seiner Frau Aurélie und dem französischen Schäferhund Pippin auf der englischen Insel Jersey, wo er das lokale Büro für Überseehilfe leitete.

Im Alter von 46 Jahren wurde fortgeschrittener Kehlkopfkrebs bei ihm diagnostiziert. Danach blieb ihm noch ein Jahr, das er zwar mit dem Tod vor Augen, doch genauso glücklich wie die Jahre zuvor verbrachte. Darüber schrieb er einen Artikel in der Lokalzeitung, der viral ging. Daraus entstand sein Buch, das gleich nach Veröffentlichung zum Sunday Times Bestseller wurde. Simon Boas starb im Juli 2024 kurz nach seinem 47. Geburtstag.
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