Shalom zusammen!

Warum wir falsche Vorstellungen von jüdischem Leben haben und das gemeinsam ändern sollten
18,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Engagiertes Plädoyer für ein friedliches, vorurteilsfreies und empathisches Miteinander in einem offenen und bunten Deutschland.
Die junge Autorin und Aktivistin für Aufklärungsarbeit rund um das Judentum, Antisemitismus und Erinnerungskultur widmet sich in ihrem ersten Buch einem Thema, das aktueller kaum sein könnte. Gut verständlich und in einer jungen Sprache berichtet sie anschaulich aus ihrem Leben und zeigt auf, wie häufig sie Alltagsrassismus und Antisemitismus ausgesetzt ist. Sie sensibilisiert für Klischees, Vorurteile und Stereotype, die oftmals mit dem Judentum und jüdischen Menschen verbunden werden und ordnet deren Entstehung in ihren geschichtlichen Kontext ein. Ebenso wird der moderne Antisemitismus mit seinen aktuellen politischen Ausprägungen beleuchtet, denn er "prägt unseren Alltag viel mehr, als das vielen Menschen bewusst ist, deshalb ist es wichtig, dass wir uns immer wieder gegen ihn aussprechen und positionieren." – Auch wenn Tanya Raab ein schwieriges Thema aufarbeitet, bleibt sie doch positiv und zuversichtlich. Sie gewährt einen offenen, manchmal intimen Blick auf ihr modernes, vom liberalen jüdischen Glauben geprägtes Leben in Deutschland, das nicht immer einfach, keineswegs verharmlosend und trotzdem hoffnungsvoll ist. Dieses Buch leistet einen so großen Beitrag zu Toleranz, Verständnis und Offenheit, dass es eigentlich in jedem Büchereibestand zu finden sein sollte, unbedingt aber in ausgebauten Beständen.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Jüdisches Leben abseits von Klischees: Aktivistin Tanya Raab räumt mit Vorurteilen auf

"Du siehst ja gar nicht jüdisch aus" ist ein Satz, den Tanya beim Dating schon oft gehört hat. Seitdem sie auf dem Pausenhof mitbekam, wie ein Mitschüler den anderen mit "Du Jude" beschimpfte, beschäftigen sie viele Fragen: Was bedeutet es, jüdisch auszusehen? Gibt es so etwas überhaupt? Muss ich mich für mein Jüdischsein schämen oder darf ich stolz darauf sein?

Geboren in der Ukraine, zog Tanya Raab mit 3 Jahren als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland. Ihre Mutter ist jüdisch, ihr Vater nicht. Über die Jahre wird ihr immer wieder geraten, diesen Teil von ihr zu verschweigen, um sich selbst zu schützen. Doch eines Tages beschließt sie, sich nicht länger zu verstecken. Ob mit Davidstern-Kette im Fitnessstudio oder Regenbogen-Kippah beim Einkaufen - die queere und feministische Aktivistin zeigt, dass jüdisches Leben anders gelebt werden kann, als man es erwartet. Selbstbewusst erzählt sie von ihrem Alltag zwischen Tradition und Moderne sowie tagtäglichen Erfahrungen mit Antisemitismus, klärt auf über weit verbreitete Stereotype und rechnet mit der deutschen Erinnerungskultur ab.

Mit Scharfsinn und Witz gibt Tanya Raab Impulse für eine Zukunft, in der Jüdinnen und Juden ein Leben ohne Angst und Vorurteile in Deutschland führen können.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG
Anschrift: Landsberger Straße 346
DE-80687 München
Kontakt: produktsicherheit@droemer-knaur.de

Personeninformation

Tanya Raab wurde in der Ukraine geboren und zog im Alter von drei Jahren zusammen mit ihren Eltern nach Deutschland. Seit 2019 studiert sie an der Universität Potsdam Deutsch und Russisch. Mit ihrem aktivistischen Account @oy_jewish_mamma leistet sie Aufklärungsarbeit rund um Judentum, Antisemitismus und Erinnerungskultur. Die angehende Lehrerin ist gefragte Gesprächspartnerin für TV- und Printmedien, wenn es um modernes jüdisches Leben geht.

Pressestimmen

"Tanya Raab ist ein Kunststück gelungen. Sie behandelt ein sensibles Thema ohne Scheu davor, sich mit Klischees zu befassen. Und das in einem ebenso offenen wie humorvollen Ton. Man spürt, dass hier eine pädagogisch talentierte Autorin schreibt." Südwest Presse 20250214

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.