Vielleicht die letzte Liebe

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Buchprofile - Rezension
Als letzte Station seines Lebens entdeckt der verwitwete Erzähler die Faszination des Pariser Friedhofs Père-Lachaise und findet dort eine neue Liebe.
Für den verwitweten und pensionierten Weinhändler Bernard wird der Friedhof Père-Lachaise zu einer besonderen Heimat. Täglich besucht er die Gräber der prominenten und vor allem wenig prominenten Toten, kennt alle Friedhofsangestellten und andere, die diesen Ort der Toten für ihr Leben gewählt haben. Als er die lebenslustige Fotografin Aurelie trifft, beginnt er die Gräber und deren Aussagen neu zu entdecken. Er vermittelt Aurelie sein Wissen über die Toten und das, was sie den Lebenden mitteilen können. Gruselig ist der Friedhof überhaupt nicht, nicht einmal nachts. Er wird für alle, die sich auf die Geschichten einlassen, zu einem heiteren Ort, an dem die Weisheit der Gestorbenen mit Leichtigkeit an die Lebenden weitergegeben werden kann. Bernard findet dabei einen hoffnungsvollen Neubeginn seines Lebens. - Charmant geschrieben, bietet dieser Roman leichte, aber nicht seichte Unterhaltung.
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Artikelbeschreibung

Bernard Vautrot hat genug. Von den Krisen der Welt, von Klimawandel und Krieg. Seine Frau ist vor einiger Zeit gestorben, mit seinem Sohn besteht loser Kontakt. Jahrelang hat Bernard einen Weinladen am Montmartre geführt, doch auch die Lust an seinem Beruf ist ihm vergangen. Mit Anfang sechzig will er nicht mehr mitmachen, ohne Groll. Sich klar werden über sein Leben, das möchte er. Bernard verlässt sein altes Viertel und zieht in den Osten von Paris. Nun lebt er direkt am berühmten Friedhof Père-Lachaise. Tag für Tag - manchmal auch in der Nacht - streift er durch den Gräberpark, weist Touristen den Weg zu Oscar Wilde oder Édith Piaf und denkt darüber nach, was es heißt, seine letzte Ruhe zu finden. Bis er Aurélie trifft, eine junge Fotografin, die mit ihrer Kamera den Père-Lachaise erobert und Bernard an seinem Rückzug zweifeln lässt. Vielleicht ist das letzte Wort ja noch nicht gesprochen ...

Eine Geschichte über einen Ort, wo das Leben endet, und die nichtsdestominder vom Leben in seinen buntesten Farben erzählt.

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Personeninformation

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn. Studium der Germanistik, Philosophie und Romanistik. Promotion 1988. Von 1989 bis 2004 im Verlagswesen tätig. Seit 2005 Leiter des Literaturhauses Hamburg. Literaturkritiker, Autor und Übersetzer.

Pressestimmen

»So leicht, elegant und dicht.« WELT AM SONNTAG

»Ein unterhaltsamer Roman, dem es gelingt, die Leichtigkeit des Seins mit existenziellen Fragen, mit Humor und Herz zu verbinden.« Edith Rabenstein / Passauer Neue Presse

»[...] ein hinreissendes weltliterarisches Lehrstück.« Charles Linsmayer / 20 Minuten


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