Der Schatten einer offenen Tür

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Buchprofile - Rezension
Mehrere Suizide ereignen sich in einem Waisenhaus in einem abgelegenen Ort in Russland. Ein Kommissar aus Moskau ermittelt.
Kommissar Alexander Koslow wurde aus Moskau in das abgelegene Ostrow geschickt, um eine Serie von Suiziden Jugendlicher aus einem Waisenhaus aufzuklären. Haben diese Suizide mit einer Reise der Waisenkinder nach Griechenland zu tun, die der Bürgermeister des Ortes spendiert hat? Während Koslow sich in den Fall einarbeitet und seiner Ehefrau hinterhertrauert, die sich von ihm getrennt hat, versucht der örtliche Polizeibeamte, den Fall abzuschließen. Dabei kommt ihm der Zufall zu Hilfe: Bei den Toten wird immer eine fremde DNA entdeckt, die sich als DNA des bekannten Querulanten und Eigenbrötlers Petjak herausstellt, der sich wunderbar als Sündenbock eignet. Als Koslow davon hört, schwant ihm, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugeht. Dann kommt es erneut zu einem Suizid, wieder wird Petjaks DNA gefunden – doch der saß zu diesem Zeitpunkt in Untersuchungshaft … – Der belarussische Autor Sasha Filipenko nutzt die Struktur eines Krimis, um auf die Situation der Heimkinder in Russland und Belarus aufmerksam zu machen. Seine Geschichte beruht auf realen Ereignissen, doch seine Figuren bleiben seltsam blass. Die Ermittler sind Karikaturen, von den Jugendlichen, die Suizid begehen, erfährt man so gut wie nichts; die einzige Figur, die etwas Tiefe hat, ist Petjak. Die Stimmung des Romans ist eher düster. Durchaus lesenswert, aber keine leichte Krimikost.
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Artikelbeschreibung

Die gottverlassene Provinzstadt Ostrog wird von einer Suizidserie von Jugendlichen im Waisenhaus erschüttert. Kommissar Alexander Koslow aus Moskau soll die Ermittlungen in die Hand nehmen, doch die örtliche Polizei hat ihre eigenen Theorien. Als Petja, ein Sonderling mit einem Herz für die Natur, verhaftet wird, glaubt Koslow nicht an dessen Schuld. Aber warum geriet Petja damals derart außer sich, als der Bürgermeister von Ostrog den Heimkindern einen Griechenland-Urlaub spendieren wollte?

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Personeninformation

Sasha Filipenko, geboren 1984 in Minsk, stammt aus Belarus und schreibt auf Russisch. Nach einer abgebrochenen klassischen Musikausbildung studierte er Literatur in St. Petersburg und arbeitete als Journalist, Drehbuchautor, Gag-Schreiber für eine Satireshow und als Fernsehmoderator. Sein Roman 'Die Jagd' war ein 'Spiegel'-Bestseller. 2020 musste er mit seiner Familie Russland verlassen und lebt seither in der Schweiz. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, zuletzt 2024 den Prix Transfuge du meilleur roman européen für seinen Roman 'Kremulator'.

Pressestimmen

»In seinem neuen Roman zeichnet er ein von pechschwarz-galligem Humor grundiertes Bild der russischen Gegenwart.« NDR Kultur NDR Kultur
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