Zu sagen, was nicht ist

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Artikelbeschreibung

Wir sind nicht in der Lage zu sagen, was ist. Sprache ist Sprache, nichts anderes. Ihren Ursprung vermutet Markus Bundi im Verstehenwollen, und von diesem Antrieb legen die anhaltenden Versuche ein überwältigendes Zeugnis ab.Die Negation ist das Mittel des Menschen im Umgang mit der Wirklichkeit, mit seinem gesamten Dasein, wann immer er nicht darauf zeigen kann. Ohne die Spielarten der Negation - zu sagen, was nicht ist - gäbe es kaum Vorstellungskraft, geschweige denn ein Urteilsvermögen.In den Zeugenstand treten unter anderem Ludwig Wittgenstein, Marie Luise Kaschnitz, Iris Murdoch und Heinz von Foerster.

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Hersteller: Limbus Verlag
Anschrift: Herzog-Friedrich-Straße 5
AT-6020 Innsbruck
Kontakt: buero@limbusverlag.at

Personeninformation

Markus Bundi, 1969 geboren, lebt heute in der Nähe von Zürich. Er studierte Philosophie und Germanistik. Seit 2001 publiziert er literarische und essayistische Texte. Zuletzt von ihm erschienen: Zur Krummen Brücke, Aufzeichnungen eines Gastwirts (2025) und Hayo, Séraphines Roman (2026), beide im Kröner Verlag. Bei Limbus erschienen: Begründung eines Sprachraums. Ein Essay zum Werk von Marlen Haushofer (2019), Der Vater ist der Vater. Überlegungen zu Heinrich von Kleists unwahrscheinlichen Wahrhaftigkeiten (2021) sowie als Herausgeber: Der gute Bruder Ulrich, drei Märchen von Marlen Haushofer (2020). Für sein vielfältiges literarisches Schaffen wurde er 2026 mit dem Anerkennungspreis des Aargauer Kuratoriums ausgezeichnet.
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