Hinter den Sternen ganz nah

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Buchprofile - Rezension
In einem fiktiven Chatverlauf versucht Feli, den Unfalltod ihrer Schwester zu verarbeiten.
Gerade noch hat Feli mit ihrer Schwester über einen roten Lippenstift gechattet, da ist das Unfassbare geschehen und der Chat ist verstummt, die Schwester kam bei einem Autounfall ums Leben. Doch weiterhin vertraut Feli diesem Chat alles an, was sie bewegt. Zunächst sind es nur unfassbare Trauer und die Leere in ihrem Leben, die Feli an nichts anderes mehr denken lässt. Ihr nächtlicher Einbruch in die Schule - nur um vom Dach die Sterne zu beobachten - bringt ihr Sozialstunden im Altenheim und damit Kontakt zu Vito, einem Freund ihrer Schwester. Und sie lernt dort Clara kennen samt der Erkenntnis, dass auch andere Menschen schwere Verluste erlebt haben und dennoch ein positives Lebensgefühl behielten. Sie verliebt sich in Vito, zunächst von schweren Schuldgefühlen geplagt. Darf sie nach dem Tod ihrer Schwester überhaupt glücklich werden? Als sie sich endlich ihr eigenes Leben zugesteht, kann sie mit dem Tod ihrer Schwester abschließen. - Die Form des Chatverlaufes könnte Jugendliche wegen der Nähe zur aktuell bevorzugten Kommunikationsform dazu motivieren, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen.
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Artikelbeschreibung

Kann man gleichzeitig um seine Schwester trauern und sich verlieben?
Nachdem ihre große Schwester Sina bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, bricht für die 15-jährige Felicitas eine Welt zusammen. Das Einzige, was ihr von ihrer Schwester geblieben ist, ist der gemeinsame Chat, den Feli nun einseitig weiterführt. Hier hat sie das Gefühl, ihrer Schwester nahe zu sein, fast so, als wäre es tatsächlich möglich, dass Sina ihr online noch antworten könnte. Als Feli dabei erwischt wird, wie sie nachts aufs Schuldach klettert, um von dort die Sterne zu beobachten - was sie oft zusammen mit Sina gemacht hat -, bekommt sie Sozialstunden aufgebrummt. Drei Wochen Dienst im Altenheim! What?! Feli tobt! Aber es nützt nichts, sie muss in den Karlsstift und soll den alten Leuten erklären, wie man mit einem PC umgeht. Dabei freundet sie sich mit der älteren Clara Rotfuß an und beginnt sogar, an freien Tagen die Arbeit im Altenheim zu vermissen. Was neben Clara auch ein bisschen an Vito liegt, der hier ein FSJ absolviert - aber kann man gleichzeitig um seine Schwester trauern und sich verlieben?

Ein berührender Coming-of-Age Roman um Verlust, Trauer, Neubeginn und erste Liebe

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Personeninformation

Petra Bartoli y Eckert lebt in der Nähe von Regensburg in Bayern. Sie studierte Sozialpädagogik und arbeitete viele Jahre mit verhaltensoriginellen Kindern und Jugendlichen. Sie liebte immer schon Geschichten - in Büchern, im Fernsehen, im Radio oder selbst ausgedacht. Deshalb schlug sie 2008 einen anderen Weg ein: Nach einer Ausbildung zur Drehbuchautorin schreibt sie seither für den Hörfunk, fürs Fernsehen und für verschiedene Buchverlage. Und in der Freizeit? Da ist sie am liebsten draußen lange zu Fuß unterwegs, weil ihr da die besten Geschichten begegnen.

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