Der Killer: Secret Agenda 2. Direttissima

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Buchprofile - Rezension
Intrigen und Morde des staatlichen Geheimdienstes sind nicht immer von Erfolg gekrönt.
Mit neuer Identität im Auftrag des französischen Geheimdienstes begehen der Killer (zuletzt: BP/mp 21/177) und seine neuen Komplizen mehrere Morde unter Drogenschmugglern, die mit einem korrupten Bürgermeister zusammenarbeiten. Dabei versucht man, zwei Banden gegeneinander auszuspielen. Doch einer der Geheimdienstspitzel wird von den Gangstern kurzerhand ermordet. Zudem erhält der Bürgermeister einen Tipp aus Paris, dass man gegen ihn intrigiert, zugleich strebt er nach neuer Macht. Dieses Mal funktionieren nicht alle Pläne des skrupellosen Mörders restlos. Mit seiner Lektüre von Dashiell Hammetts Klassiker "Rote Ernte", in dem der Protagonist zwei kriminelle Organisationen aufeinanderhetzt, weisen Jacamon und Matz auf ein Plotvorbild des vierten Zyklus hin. Wie gewohnt verknüpft das Duo teils Licht durchflutete, teils trostlose Küstenimpressionen mit einem harten Krimiplot und sozialkritischem Off-Kommentar. So drehen sich die Gedanken des Killers um Lüge und Wahrheit, Genozid und Morde im Dienst der vermeintlichen Staatsräson. Für größere Bestände.
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Artikelbeschreibung

Der Killer - jetzt "Frank" - ist in seinem Element. Die Methoden seines neuen Arbeitgebers, des staatlichen Geheimdienstes, unterscheiden sich nur minimal von denen der Gegner, der Terroristen, Mafiosi, Dschihadisten, Waffen- und Drogenhändler. Gewisse Politiker sehen darin auch kein Problem. Und der Experte in der Kunst des gezielten, "chirurgischen" Tötens verzichtet sowieso auf Umwege: er nimmt die Direttissima.

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