Wie geht es dir?

60 gezeichnete Gespräche nach dem 7. Oktober
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Buchprofile - Rezension
Eine Anthologie in Bild und Text gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus.
In Zusammenarbeit mit Zeichner:innen des Comic-Salons Erlangen hat die Autorin und Zeichnerin Barbara Yelin mit der fachlichen Beraterin Véronique Sina ein Kaleidoskop vom Nahost-Konflikt geprägter Schicksale geschaffen. In 60 Interviews, persönlich, telefonisch, per WhatsApp oder E-Mail durchgeführt, drücken namentlich genannte oder anonymisierte Prominente bzw. Bekannte der teilnehmenden Künstler:innen ihr persönliches Befinden zum Nahost-Konflikt aus, der seit dem 7. Oktober 2023 neue Ausmaße angenommen hat. Sowohl Muslime als auch Juden im Nahen Osten oder weltweit, Angehörige Überlebender des Holocaust bzw. andersartig Betroffene des aktuellen Kriegsgeschehens, aber auch sozial und politisch gegen Diskriminierung Engagierte kommen gleichermaßen zu Wort. Durch die unterschiedlichen Interviewer:innen und Zeichner:innen ist eine Vielfalt an Erfahrungen und Eindrücken entstanden, denen allen jedoch Folgendes gemein ist: Verständnis und Mitgefühl für die andere Seite, der Wunsch, als "Mensch" akzeptiert zu werden, und vor allem die Sehnsucht nach Frieden. – Biografien voller Ängste und Hoffnung, äußerst unterschiedliche Zeichenstile – einfach ein beindruckendes Werk, das für jede Bestandsgröße Gesprächsanlässe bietet und sehr zu empfehlen ist.
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Artikelbeschreibung

"Wie geht es dir?" - eine einfache Frage, doch unter dem Eindruck des Leids der Menschen infolge des Überfalls der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der Angriffe des israelischen Militärs im Gazastreifen herrscht auch bei uns Sprachlosigkeit und eine tiefe gesellschaftliche Spaltung.Eine Gruppe von Comic-Künstler*innen schloss sich zusammen, um das Projekt "Wie geht es dir?" ins Leben zu rufen. Seitdem sprachen 48 Zeichner*innen mit 60 Menschen, die von Antisemitismus, Hass und Rassismus betroffen sind oder sich mit menschenfeindlichen Ideologien auseinandersetzen. Darunter sind Prominente, aber auch private Bekanntschaften der Autor*innen.Diese unterschiedlichen, berührenden aber auch ermutigenden Perspektiven wurden von einer eindrucksvollen Auswahl der wichtigsten deutschsprachigen Comic-Erzähler*innen zu Papier gebracht.Ein gezeichneter Dialog gegen Sprachlosigkeit und Spaltung.

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