Die Gesetze des Lichts. Das erstaunliche Leben des Joseph von Fraunhofer

Ein bayerisches Genie der Wissenschaft wird wiederentdeckt
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Bayern im Buch-Rezension
Roman über ein bayerisches Startup vor 200 Jahren.
Das Staunen war und ist wohl immer noch die einzig angebrachte Reaktion, wenn man sich mit dem Leben und Wirken des Ausnahmemenschen Joseph von Fraunhofer beschäftigt. Einem Autodidakten, der heute noch relevante Gesetze der Optik und des Lichts entdeckte, dabei zugleich deren praktische Anwendung umsetzte, vom alltäglichen Nutzen für die Glastechnik bis hin zur Astronomie, der er Anfang des 19. Jh. die damals weltbesten Fernrohre anbieten konnte. Der gebürtige Straubinger kam aus einfachen Verhältnissen, war als Handwerker ohne Studium viele Jahre den Anfeindungen der akademischen Welt ausgesetzt, fand aber auch weitsichtige Förderer unter Wissenschaftlern und Unternehmern seiner Zeit wie Joseph von Utzschneider und Georg von Reichenbach. Fraunhofers wissenschaftliche Anerkennung und wirtschaftlicher Erfolg ließen ihn seine Herkunft nicht vergessen, daran änderte auch der spätere Adelsstand nichts. Als Genie sah er sich selbst nicht, obwohl er dem sehr nahekam. Neben unzähligen Dissertationen ist über sein erstaunliches Leben zu allen Zeiten viel rein Biografisches geschrieben worden, dem Geheimnis seiner Person auf die Spur zu kommen muss Romanautoren deshalb schon sehr reizen. Andreas M. Bräu hat sich das vorgenommen und das Ergebnis ist ein buntes Mosaik aus historischen Fakten und viel Atmosphäre, erdachten und realen Personen, gelungenen Stimmungsbildern, zitierten Briefen und belauschten Gesprächen, manche auch im Wirtshaus unter Seinesgleichen in knackiger bairischer Mundart. Eine mutige Mischung, die aber auch dank der Sympathie für seinen genialen Helden dem Autor gut gelingt. Ganz nebenbei entsteht so ein Zeitbild des frühen Königreichs Bayern, in dem es unter Maximilian I. Joseph der Geist des Aufbruchs nicht immer leicht hatte gegen die alten Traditionen. Heute steht eine Einrichtung wie die Fraunhofer-Gesellschaft selbst für die Tradition einer bayerischen Moderne.
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Artikelbeschreibung

Ein bayerisches Genie - Eine Geschichte, die erzählt werden mussErleben Sie die faszinierende Lebensgeschichte von Joseph von Fraunhofer (1787-1826), dem genialen Autodidakten und Pionier der Optik, in einem mitreißenden historischen Wissenschaftsroman. Eine Geschichte, die erzählt werden muss. Autor Andreas M. Bräu erweckt Fraunhofers Aufstieg vom Waisenkind in Straubing zum gefeierten Forscher und Institutsleiter zum Leben und beleuchtet die beeindruckenden Wendungen seiner Karriere. Er folgt Fraunhofers Weg durch harte Lehrjahre, dramatische Rivalitäten und seinen Aufstieg in den Kreis der angesehensten Wissenschaftler der Zeit. Vor dem Hintergrund der Napoleonischen Kriege entfaltet sich ein biografisches Panorama aus Ehrgeiz, Talent und Entbehrungen, das historische Größen wie Gauß, Montgelas und Napoleon auf die Bühne bringt. Ein Roman über Mut, Genialität und die Durchsetzungskraft eines Mannes, der uns die »Sterne näherbrachte«.Ein Muss für Liebhaber anspruchsvoller historischer Romane und alle, die sich von der Kraft der Wissenschaft und des menschlichen Willens inspirieren lassen möchten.

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Personeninformation

Andreas M. Bräu, geboren in Garmisch-Partenkirchen, arbeitet seit zwanzig Jahren als freischaffender Autor, Schauspieler und Moderator. Als Darsteller steht er in Südbayern regelmäßig auf der Theaterbühne und liest aus seinen Werken. Er unterrichtet zudem an einem Münchner Gymnasium mit den Schwerpunkten Literatur, Geschichte, Politik und Theater. Im Allitera Verlag sind von ihm bislang der Reiseführer »Irrwichtel im Isarwinkel« (2021, zusammen mit Lena Havek) und der Weihnachtsband »Bayerischer Advent« (2022) erschienen.

Pressestimmen

»Bräus Roman zeichnet Fraunhofers persönliche und wissenschaftliche Entwicklung nach und verbindet sie mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen der Zeit - und das stellenweise in den bayerischen Dialekten, die die handelnden Personen gesprochen haben.« TZ
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