Pleasantville

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Buchprofile - Rezension
Bürgermeister-Wahlkampf 1996 in Houston: wer hat eine junge Frau ermordet?
Houston (Texas) im Jahr 1996: Der verwitwete Anwalt Jay Porter lebt verbittert und mit zwei Kindern ein eher beschauliches Leben und hofft auf Einkünfte aus Prozessen um Schadenersatz bei Umweltschäden. Es ist auch das Jahr, in dem erstmalig ein schwarzer Kandidat (und früherer Polizeichef) die Möglichkeit auf das Bürgermeisteramt der im wirtschaftlichen Niedergang befindlichen Großstadt hat. Eine junge Wahlkampfhelferin wird ermordet aufgefunden; es gibt Ähnlichkeiten zu früheren Verbrechen und ein Neffe des Kandidaten gerät unter Verdacht. Jay soll den verdächtigen Enkel des wichtigen Politikers Sam Hathorne verteidigen. Beim Prozess geht es um politische Ränke um die Wahl. Dem Autor (zuletzt "Heaven, my home": BP/mp 20/372) gelingt es wieder, einen Kriminalfall mit der US-(Gesellschafts-)Politik zu verknüpfen. Lesenswert.
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Artikelbeschreibung

Wir schreiben das Jahr 1996, Bill Clinton ist gerade wiedergewählt worden und in Houston steht eine Bürgermeisterwahl an. Wie üblich konzentriert sich der Wahlkampf auf Pleasantville - das afroamerikanische Viertel der Stadt, das seit seiner Gründung im Jahr 1949 fast jedes Rennen entschieden hat. Axel Hathorne, ehemaliger Polizeichef und Sohn des Gründungsvaters von Pleasantville Sam Hathorne, steht kurz davor, Houstons erster schwarzer Bürgermeister zu werden. Doch sein Vorsprung schmilzt dank eines neuen Kandidaten im Rennen - Sandy Wolcott, eine Strafverteidigerin, die sichüber den Erfolg eines viel beachteten Mordprozesses freut. Als sich der Wettbewerb verschärft, verschwindet ein Mädchen, das oenbar für Axel geworben hat. Als ihre Leiche gefunden wird, wird Axels Nee des Mordes an ihr beschuldigt. Sam ist entschlossen, dass Jay Porter seinen Enkel verteidigt. In einem spektakulären Mordprozess, der einmal mehr unter Beweis stellt, wie weit die Mächtigen zu gehen bereit sind, um ihre Macht zu erhalten.Nominiert für den CWA Gold Dagger 2015» Pressestimmen"Zwingend. . . . Ein Rätsel, das die ganze Idee des Rätsels ausweitet und von der Gegenwart bis tief in die Vergangenheit reicht. . . . Großartig geschrieben, die Art, die einem eine Gänsehaut beschert."Los Angeles Times"Wie schon in ihrem ersten Roman Black Water Rising greift Locke auf die Vergangenheit zurück, um ihre Figuren daran zu erinnern, wie sehr sie ihre Identität geprägt hat und wie sehr sie die Entscheidungen, die sie treen, weiterhin beeinusst."New York Times Book Review"Locke weiß, wie man eine packende Geschichte schreibt. ... Mit Pleasantville hat sie einen Justizthriller geschaen, der zwischen persönlicher Tragödie und politischer Korruption wechselt, immer mit einem Auge für das kleine Detail oder die große Enthüllung."Milwaukee Journal Sentinel

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Personeninformation

Attica Lockes Roman "Bluebird, Bluebird" hat 2018 den Edgar Award for Best Novel undden Ian Fleming Steel Dagger Award gewonnen. Im Polar Verlag sind außerdem"Heaven, My Home" und "Black Water Rising" erschienen.Locke ist Autorin und Produzentin der Fox-Serie "Empire". Sie ist Mitglied des Vorstandsder Library Foundation of Los Angeles, stammt aus Houston, Texas, und lebt mit ihremMann und ihrer Tochter in Los Angeles, Kalifornien.
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