Das Schleswig-Holstein Querungshilfen-Monitoring

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Artikelbeschreibung

The effectiveness of the Kiebitzholm green bridge has been monitored since 2006, and that of the four other major wildlife crossings in Schleswig-Holstein (SH) since 2019. The results of the monitoring to date show that it is possible to mitigate the negative effects of habitat fragmentation and safeguard habitat connectivity, provided that typical mistakes are avoided. Whilst the findings presented relate primarily to SH, conclusions can be drawn that are applicable far beyond the region. On the one hand, the study presents a generally applicable methodology for cost-effective effectiveness monitoring, including a novel approach to analysing automated camera-trap data on large mammals that avoids misinterpretations. On the other hand, it provides a basis for improving the definition of objectives for and the evaluation of wildlife crossings, as well as recommendations regarding the necessary planning frameworks (indicator systems and standards for measures). Once again, the results demonstrate the crucial importance of the design of the surrounding area, minimising disturbance, and connectivity to the wider landscape.

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Personeninformation

Heinrich Reck hat in Hohenheim Agrarbiologie studiert, in Stuttgart über Verkehrsökologie promoviert und sich in Kiel für das Fach Landschaftsökologie habilitiert. Er arbeitete bis 2026 am Institut für Natur- und Ressourcenschutz an der Schnittstelle zwischen angewandter Tierökologie und räumlicher Umweltplanung, leitete das Wildtierkataster Schleswig-Holstein und bearbeitete verschiedene nationale und internationale Forschungs- und Erprobungsvorhaben zum Naturschutz in Agrarlandschaften undzur Lebensraumvernetzung. Aktuelles Arbeitsgebiet ist Wildnisentwicklung und die Auswirkungen freilebender Großherbivoren. Björn Schulz ist als in Kiel studierter und promovierter Agrarökologe haupt- und ehrenamtlich im Naturschutz in Schleswig-Holstein tätig. Die praktische Wiedervernetzung von Lebensräumen zieht sich als roter Faden durch seine Tätigkeiten. Dabei legt er nach Möglichkeit einen besonderen Schwerpunkt auf ausgewählte (Säuge-)Tierarten. Henning Nissen studierte in Kiel Geografie. Seit 2012 engagiert er sich in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Wiedervernetzung von Lebensräumen über Verkehrswege hinweg. Aktuell wirkt er am BfN-Vorhaben 'Update - Bundesweite Prioritäten zur Wiedervernetzung von Ökosystemen über Infrastrukturen' und im Monitoring der Entomofauna von Mooren in der Eider-Treene-Sorge-Niederung mit. Henrik Schulz ist freiberuflicher Feldökologe und Mitglied der Faunistisch-Ökologischen Arbeitsgemeinschaft. Er hat Geografie studiert und arbeitet schwerpunktmäßig über bodenlebende Kleinsäuger, Bilche und Fledermäuse. Die Vegetationsökologin Kerrin Buschsenja hat in Greifswald Biologie studiert und im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an der CAU Kiel langjährige Erfahrungen zum Monitoring von Querungshilfen, auch zu Säugetiererfassungen, sowie zur Diversität und zur Entwicklung von Begleitgrün gewonnen. Derzeit organisiert sie als Mitarbeiterin der SNSH die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Wildnisentwicklung durch wild lebende Großsäuger in der Eider-Treene-Sorge-Niederung. Mia Jakopovic schloss ihr Masterstudium in Experimenteller Biologie und Zoologie an der Universität Zagreb ab. Nach einem Forschungs- und Praktikumsjahr an der Universität Kiel im Bereich des Monitorings von Wildtierdurchlässen ist sie seit Februar 2024 bei Enviro-Plan im Ressort Tierökologie und Artenschutz tätig.

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