Bamberg - Eine Stadt der Masken

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Bayern im Buch-Rezension
1300 künstlerisch gestaltete Gesichtsdarstellungen an Torbögen, an Kapitälen und in Treppenhäusern von über 200 Gebäuden.
Es geht in diesem Buch nicht um Faschings- oder Medizinmasken, sondern um etwa 1300 künstlerisch gestaltete Gesichtsdarstellungen an Torbögen, an Kapitälen und in Treppenhäusern von über 200 Gebäuden. Die älteste, die Blattmaske des Bamberger Reiters an der Konsole der Statue, stammt aus dem Jahr 1220/30. Besonders reich ist der Jugendstil um 1900 vertreten. Ein Beispiel für die Reichhaltigkeit ist die Alte Post am Wilhelmsplatz mit 80 Einzelmasken! Nicht schamhaft verschwiegen wird die "obszön-kurios-witzige" Darstellung des "Arschleckers". In die Literatur eingegangen ist der Türknauf an der Eisgrube 14, das sog. Apfelweibla, in E.T.A. Hoffmanns Märchen "Der goldne Topf" 1814. Die begleitenden Texte holen weit aus, vom römischen Haupt der Medusa in der Antike bis zur Teufelsmaske. Die informativen Beiträge, nicht nur zur Bau- und Familiengeschichte der einzelnen Häuser, werden ergänzt durch zwei Essays: "Masken und das magische Denken" und "Die Masken als Indikator eines europäischen Mentalitäts- und Kulturwandels".
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Artikelbeschreibung

Die Stadt Bamberg ist vieles - auch eine Stadt der Masken.Fast 1300 bislang bekannte Masken, an weit über 200 Gebäuden, blicken die vorübergehenden Menschen im Stadtgebiet an.Ihre Bedeutung in Bild und Text zu veranschaulichen und ihnen möglichst tief auf den Grund zu gehen, ist Motivation und Aufgabe des vorliegenden Buches.Mit den Bamberger Masken, die auf einen größeren, gesamtkulturellen europäischen Zusammenhang verweisen, wünschen wir dem Leser interessante und genussvolle Unterhaltung.

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Hersteller: Heinrichs-Verlag
Anschrift: Heinrichsdamm 32
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