Akikos stilles Glück

Band 1
Roman. Der Autor von "Herzenhören" mit seiner neuen Reihe
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Buchprofile - Rezension
Ein beeindruckendes Buch über Lebensentwürfe, Gefühle, gesellschaftliche Anforderungen und Akzeptanz im modernen Japan.
Akiko Nakamura ist 29 Jahre alt, Single, und arbeitet als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Ihre Mutter, wichtiger Bestandteil ihres Lebens, ist drei Jahre tot, als sie zufällig ihrem ehemaligen Schulkameraden Kento begegnet, der bereits seit 10 Jahren unbemerkt in ihrer Nähe wohnt. Akiko ist sehr nachdenklich, auf der Suche nach sich selbst, nach ihrem Wert, ihren Wünschen, findet in ihren vollkommen unterschiedlichen Freundinnen Naoko und Tomomi aber keine adäquaten Gesprächspartnerinnen. Mit Kento, der sich sozial völlig isoliert hat (ein Hikikomori), entsteht hingegen in gelegentlichen Treffen und Sprachnachrichten eine Vertrautheit, die es beiden ermöglicht, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und ihre Ängste und Träume in Worte zu fassen. So kann Akiko auch Frieden mit Ungereimtheiten in ihrer Kindheit und den Enttäuschungen im Zusammenleben mit ihrer Mutter schließen. Musik und Literatur sind Katalysatoren für Akikos Weiterentwicklung, besonders Kentos ausgewählte Haikus begleiten Aikikos Denken und Handeln. – Ein leises, tiefgründiges Buch über Liebe, Trauer, Freundschaft, mit Einblicken in die Gesellschaftsstruktur und in äußerst unterschiedliche Lebensentwürfe junger Menschen im modernen Japan.
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Artikelbeschreibung

Im modernen Japan sucht eine junge Frau nach ihren Wurzeln

Die neunundzwanzigjährige Akiko lebt als Single und in selbstgewählter Einsamkeit in Tokio. Eines Abends begegnet sie zufällig Kento wieder, ihrer ersten Liebe aus Schulzeiten. Kento führt ein zurückgezogenes Leben als ein Hikikomori, der sich nur nachts auf die Straße traut. Gleichzeitig entdeckt Akiko im Nachlass ihrer Mutter eine Lebenslüge, die all ihre Gewissheiten infrage stellt. Sie muss sich eingestehen, dass sie nicht weiß, wer sie ist. Mit Kentos Hilfe begibt sich Akiko auf eine Reise zu ihrer eigenen Geschichte, die ihr Leben in unverhoffte Bahnen lenkt und sie zu den Fragen führt, die sie sich bisher nicht zu stellen wagte: Wie will ich leben? Und habe ich den Mut, jemanden zu lieben?

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Personeninformation

Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Großen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009), Herzenstimmen (2012), Am anderen Ende der Nacht (2016), Das Geheimnis des alten Mönches (2017), Das Gedächtnis des Herzens (2019), Die Rebellin und der Dieb (2021) und Akikos stilles Glück (2024). Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 4 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

Pressestimmen

»Wie sich Akiko auf ihre Spurensuche begibt und wie sich in der Stille Glück finden lässt, das ist äußerst lesenswert.« SWR1 Buchtipp
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