Wunderwelt Totholz

Unterwegs im Lebensraum von Waldkauz, Hirschkäfer und Holunderschwamm
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Buchprofile - Rezension
Über die Entstehung von Totholz und die Vielfalt seiner Bewohner, hauptsächlich Tieren, aber auch Pilzen und Pflanzen.
In Büchern über den Lebensraum Wald kommt das Totholz, das es zum Teil in großer Menge gibt, meist eher am Rande zur Sprache. Doch es ist keineswegs tot, wenn dies auch für die zugrunde liegenden Laub- und Nadelbäume gilt. Die Autorin, die von klein auf mit der Kamera die Natur erkundet und jetzt als Naturfotografin und Naturschützin unterwegs ist, hat für dieses Buch mehrere Nationalparks aufgesucht, u.a. den Nationalpark Eifel und den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und dort u.a. den Waldkauz, den Schwarz- und Buntspecht, den Hirschkäfer, den Buchdrucker, den Feuersalamander, den Biber, die Zwergfledermaus und die Rötelmaus sowie Pilze und Pflanzen beobachtet und untersucht. Totholz kann man aber auch im Garten vielen Tieren zur Verfügung stellen und damit etwas für die Artenvielfalt und gegen den Klimawandel tun. Der Autorin sind beeindruckende Fotos gelungen, die zusammen mit den gut verständlichen Texten zu einem informativen und ansprechend gestalteten Werk geführt haben. Allen Büchereien gerne empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Als Reich der Wunder zeigt sich Totholz in diesem Buch. Mit ihrer Kamera war Farina Graßmann unterwegs in diesem einzigartigen, oft unterschätzten Lebensraum. Ihre Texte erzählen Geschichten aus einer verborgenen Welt. Waldkauz, Fledermaus, Kopfweide und Zunderschwamm sind der Naturfotografin auf ihren Streifzügen ebenso begegnet wie Biber, Hirschkäfer und Feuersalamander. In ihren Fotos entfaltet sich die Schönheit dieses Lebensraumes in ihrer ganzen Pracht.
Das Buch zeigt interessante wie spannende Seiten der Pflanzen, Tiere und Pilze - und plädiert zugleich für deren Wertschätzung, Respekt und Schutz. Zum tieferen Verständnis der Lebenszusammenhänge finden sich Informationen zum Waldzyklus, zu Biotopbäumen oder zur Entstehung von Baumhöhlen. Darüber hinaus gibt es Tipps, wie jeder etwas tun kann für mehr Totholz im Garten oder Wald.
Totholz ist alles andere als tot: Zum einen ist es nicht auf abgestorbene Bäume beschränkt. Zum anderen regt sich mit dem Sterben des Baumes neues Leben in ihm. Das macht Totholz zu einem unersetzlichen Lebensraum für zahlreiche Arten. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist seine Funktion, Wasser und Kohlenstoff zu speichern, von unschätzbarem Wert.
Ein Buch für den Wald mit Zukunft.

Produktsicherheit

Hersteller: pala-verlag gmbh
Anschrift: Am Molkenbrunnen 4
DE-64333 Darmstadt
Kontakt: gpsr@pala-verlag.de

Personeninformation

Von klein auf erkundete Farina Graßmann mit der Kamera die Natur. Heute setzt sie sich in Naturschutzprojekten, als Naturfotografin, Autorin und Referentin für deren Schutz ein. Mit ihrer Arbeit erzählt sie die Geschichten der unscheinbaren und auch der auffälligen Bewohner der Natur.
Für dieses Buch hat sie alle in Deutschland heimischen Amphibienarten in ihren Lebensräumen besucht. Weitere Einblicke in ihre Arbeit gibt es unter: www.farinas-fotokunst.de

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