
Artikelbeschreibung
Entgegen den meisten politikwissenschaftlichen Erwartungen fielen die postkommunistischen Nachfolgeparteien (PKPen) nach dem Ende der kommunistischen Regime in Mittelosteuropa vielfach nicht der Bedeutungslosigkeit anheim. Einige schafften den nahtlosen Übergang zur Regierungspartei, andere rafften sich nach der Transformationsphase rasch wieder auf. Diese Studie geht mithilfe eines qualitativ-vergleichenden Verfahrens (QCA) der Frage nach, welche Faktorenkonfigurationen darüber bestimmen, dass einige PKPen den Parlamentseinzug in etablierten Demokratien schafften, während er anderen verwehrt blieb. Sie löst sich von bisherigen Arbeiten, indem sie nicht auf Ergebnishomogenität setzt und einen Mittelweg zwischen qualitativen und quantitativen Herangehensweisen einschlägt.
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