Die Humusrevolution

Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen
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Buchprofile - Rezension
Plädoyer für eine neue regenerative Landwirtschaft.
Nach der Aufschlüsselung der durch die industrielle Landwirtschaft verursachten Belastungen und Zerstörungen plädieren die Autoren für eine regenerative Agrikultur, die den Kohlenstoff speichernden Humusaufbau fördert und die lokale Ökonomie revitalisiert. Weltweit zusammengetragene Beispiele zeigen kleinbäuerliche Betriebe mit ökologischen Praktiken auf Äckern und in Gärten sowie im Forst- und Weidebetrieb. Die Autoren beschreiben die dazu notwendigen Bodenlebewesen, die die Fruchtbarkeit des Bodens bedingen, und die durch den Einsatz chemischer Mittel und Pestizide geschädigt bzw. vernichtet werden. Auch wenn die Zusammenarbeit von Stadt und Land gefordert wird, Hofläden, Allmende, Gartenbauringe usw. propagiert werden, bleibt bei allen vorgeschlagenen Projekten die Frage, ob - trotz Vision für 2050 - durch kleinteilige Landwirtschaft die Lebensmittelversorgung von Millionenstädten gesichert werden kann. Auch die vorgelegten Zahlen müssen mit einer gewissen Skepsis und mit der Fähigkeit zum Nachrechnen betrachtet werden. Eine umfangreiche Liste von Empfehlungen und der möglichen Kooperationspartner für eine Agrarwende schließen das Buch ab, das Vorbild sein kann und zumindest für die sinnvolle Nutzung des eigenen Gartens wertvolle Tipps enthält.
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Artikelbeschreibung

Dort der rasante Humusschwund, hier die rapide Zunahme von Kohlendioxid. Was nach zwei separaten Problemen aussieht, ist eng mit-einander verbunden: Wir haben zu wenig Kohlenstoff im Boden und zu viel in der Atmosphäre. Die Devise lautet also: 'Back to the roots!' Ein globaler Humusaufbau von nur einem Prozent würde genügen, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre auf ein ungefährliches Maß zu senken. Was einfach klingt, ist es auch, denn die Methoden sind zum Teil schon seit Jahrhunderten bekannt. Unter Labels wie Permakultur oder Carbon Farming erleben sie gerade ihre Renaissance: Gärtnern mit Terra Preta, Ackern ohne Pflug, das Lenken mikrobieller Prozesse oder die Vitalisierung von Kulturen - all diese Methoden reichern den Boden mit Humus an und ermöglichen damit gesunde Lebensmittel. Global gesehen ist die 'Humusrevolution' deshalb der wichtigste Hoffnungsträger für weltweite Ernährungssouveränität - sowie für den Kampf gegen Klimaextreme, Armut und Migration. Und das Gute daran: Jeder kann mithelfen und sofort anfangen.

Pressestimmen

»Ihr Buch ist elementar, denn es zeigt die Notwendigkeit und zugleich Wege auf, wie wir die Grundelemente guten Lebens für alle Menschen in einer lebenswerten Welt nachhaltig schützen und für unsere Nachfahren bewahren können. Dabei geht es um Boden, Wasser, Klima, Artenvielfalt und um eine neue globale Verantwortung für diese ökologischen Grundbausteine, ohne die jeder gesellschaftliche, soziale und schließlich auch ökonomische "Überbau" zum Einsturz verurteilt wäre. (...) ich danke Ihnen (...) für die Gelegenheit zu einer außerordentlich inspirierenden Lektüreerfahrung.« Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen »Das Buch präsentiert beeindruckende Beispiele. Es zeigt aber auch, was selbst im kleinsten Garten für ihn getan werden kann.« Berliner Zeitung »Das Buch "Die Humusrevolution" ist ein gut lesbares Stück Globalisierungskritik, das die Probleme im Wortsinn an der Wurzel packt, nämlich am Boden. Und so ernst das Thema auch ist, Ute Scheub präsentiert ihre und Stefan Schwarzers Ideen stets mit einem Augenzwinkern und Sinn für Humor.« Deutschlandfunk »Dieses Buch ist fantastisch, motivierend und aufschlussreich. Für jede Schule und jeden Gärtner unbedingt lesenswert, aber auch für Profis. Wenn Viele mitmachen können wir etwas bewegen.« www.fachbuchkritik.de »Das Buch (...) sollte Pflichtlektüre in allen Schulen sein.« Gegenwind »Das Buch ist gefällig zu lesen und bietet viel Information, allerdings ohne fachlich allzu tief zu schürfen. Man kann seine Lektüre jedem ans Herz legen, der mit Pflanzenkultur befasst ist.« Gartenpraxis »Was nach dem Zuschlagen des Buches bleibt, ist ein unbändiger Tatendrang und die Gewissheit, dass eine Regeneration der planetarischen Ökosysteme noch möglich ist und der Schlüssel dazu zu unseren Füßen liegt.« UfU Zeitschrift »(...) seit Erhard Hennings 'Geheimnisse der fruchtbaren Böden' hat es wohl kein so fundiertes Buch mehr gegeben zu diesem elementaren Thema.« natürlich »Das Buch ist ein leicht lesbares Stück Globalisierungskritik, vollgepackt mit vielen praktikablen Lösungsansätzen.« kraut&rüben »Dieses Buch quatscht nicht. Es bringt Fakten - nicht nur aus der Wissenschaft, sondern auch aus einer Fülle praktischer, gelebter Beispiele.« Brennstoff »Wer offen genug ist, sich von dem klug gemachten, gut aufgemachten Buch begeistern zu lassen, den laden Ute Scheub und Stefan Schwarzer ein, schon einmal im Kleinen mit der aufbauenden Bodenarbeit zu beginnen.« Oya
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Bewertungen

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