Reden wir übers Sterben

Was ich auf dem Münchner Jakobsweg über Leben und Tod gelernt habe
19,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Beim Pilgern über den Tod sprechen.
Dass es oft besser ist, in Bewegung über Probleme zu sprechen statt sitzend in einem Zimmer, ist inzwischen in vielen Therapien angekommen und im wahrsten Wortsinn gängige Praxis. Dass auch gerade beim Pilgern, also beim spirituellen Unterwegssein, tiefgehende Gespräche aufkommen, erfährt man auch immer wieder. Hier ist es der Münchner Jakobsweg bis St. Gallen, den die Autorin beschreibt und auf dem sie teils absichtlich, teils aber auch zufällig mit anderen ins Gespräch über eines der letzten Tabuthemen unserer Zeit kommt. Es ist eine erstaunliche und auch zunächst überraschende Verknüpfung einer Pilgerreise mit der letzten Reise – und was die einzelnen Kontaktpersonen, darunter auch der Kabarettist G. Polt, zu Sterben und Tod zu sagen haben. Zuallerletzt, schon in der Schweiz angekommen, wird auch ein Freitodbegleiter befragt. Auch hier wie im ganzen Buch werden die Positionen wertfrei und in leicht lesbarer Sprache aufgezeichnet, sodass eine sehr offene und zu Diskussionen, aber auch zur eigenen Betrachtung hervorragend geeignete Sammlung von diversen Zugängen zur Thematik entsteht. Sehr zu empfehlen!
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Tod und Sterben gehören zu den wenigen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Und dennoch steht fest: Mit dem Tod werden wir früher oder später alle konfrontiert.Als vor einigen Jahren der Vater der Autorin Petra Bartoli y Eckert starb, hat auch sie das Thema Tod kalt erwischt. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich mit Endlichkeit und Abschiednehmen auseinanderzusetzen. Und sie beschloss: Wir müssen reden! Übers Sterben, über den Tod und unseren Umgang damit. Sie hat sich dafür zu Fuß auf den Weg gemacht - von München bis St. Gallen.Der Münchner Jakobsweg wurde ein Sinnbild für ihre Suche nach Antworten und Erfahrungen rund um den Tod. Und er brachte sie zu Menschen, die sich als ideale Gesprächspartner erwiesen: eine Bestatterin, ein Sargmaler, der Kabarettist Gerhard Polt. Sie sprach mit einer Trauerrednerin und einem Freitodbegleiter, war auf einer Palliativstation, durfte in einem Sarg probeliegen und war in einem Krematorium bei der Einfahrt ins Feuer dabei.Am Ende ihres Weges stand fest: Reden über den Tod macht ihn nicht besser oder leichter. Aber es nimmt die Angst, den Schrecken. Und es holt den Tod ins Leben. Dorthin, wo er auch hingehört.

Produktsicherheit

Hersteller: Volk München
Anschrift: Neumarkter Str. 23
DE-81673 München
Kontakt: info@volkverlag.de

Personeninformation

Petra Bartoli y Eckert, geboren 1974, arbeitete viele Jahre als Sozialpädagogin mit verhaltensoriginellen Kindern und Jugendlichen. Heute ist sie Autorin. Dabei interessiert sie alles, was mit dem Leben - und manchmal auch mit dem Tod - zu tun hat. In Lesungen und Vorträgen spricht sie über Lebenszufriedenheit, Resilienz und Tod und Sterben. Von ihr sind zahlreiche Sachbücher, Romane und Geschichten für den Rundfunk und fürs Fernsehen erschienen. Petra Bartoli y Eckert lebt und arbeitet in Regensburg.
Mehr von Bartoli y Eckert, Petra

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.