Enn - der Schicksalsfaden

Eine bayerisch-japanische Erfolgsgeschichte
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Bayern im Buch-Rezension
Ein bayerischer Exportschlager für Japan.
Bei großen Erfolgsgeschichten braucht es meist eine Initialzündung: im vorliegenden Fall war es, wie sich noch herausstellen sollte, der Kauf eines kleinen Handtuchs in Belgien, das die Autorin aufgrund der unvergleichlichen Optik und der edlen Haptik seines Chenille-Stoffes sofort begeisterte. Sie taucht ein "in die Welt der Chenille-Herstellung, die Faden für Faden auch ihre Welt zu weben begann... und ein halbes Jahrhundert ihres Lebens bunt färbte." Der beigefügte Mittelblock mit Farbfotos belegt nachvollziehbar die "Wirkmacht" dieser textilen Produkte. Also eine schicksalhafte Begegnung, die von der Autorin mit dem titelgebenden japanischen Begriff "ENN", mit seiner besonderen, immanenten Weltanschauung und philosophischen Denkweise, als ursächlich in Zusammenhang gebracht wird. Nur mit einer Vision im Gepäck nahmen K. Yamakawa und ihr Mann Kontakt zu dem Hersteller dieser Textilien, dem oberfränkischen Unternehmer Ernst Feiler in Hohenberg auf und legten 1970 den Grundstein für eine jahrzehntelange Geschäftspartnerschaft. Es ist das Verdienst des Ehepaares mit ihrer Importfirma dieses exklusive Textil in seinen vielen Ausfertigungen japanweit großgemacht zu haben. Als Zeichen der langjährigen Verbundenheit und Dankbarkeit für das Erreichte, erfüllt Kazuko Yamakawa - als auch sozial engagierte Unternehmerin - Hohenberg einen Wunsch und gründet in Form einer Stiftung dort ein Seniorenhaus, das 2017 eröffnet wurde. Die Lektüre dieses Buches bereichert, und es erfreut auch in der Ästhetik der Gestaltung. Dieser lebhaft, kulturübergreifend und mit viel Herzblut verfasste Lebensrückblick ist eine wahre Entdeckung, die natürlich auch die zu Recht so begehrten Textilen miteinbezieht. Beides - ebenfalls mit großer Begeisterung - sehr gerne empfohlen!
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Enn bedeutet „Schicksalsfaden“ und ist ein perfekter Titel für diesen mit viel Herzblut verfassten Lebensrückblick der Japanerin Kazuko Yamakawa. Sie erzählt, wie sie ein bayerisches Produkt zum Exportschlager für Japan machte. Viele große Erfolgsgeschichten beruhen auf einer Initialzündung und hier war es der Kauf eines kleinen Handtuchs. Yamakawa war von der edlen Optik und der samtigen Haptik des Chenille-Stoffes sofort begeistert. Yamakawa und ihr Mann Kontakt nahmen Kontakt zum Hersteller dieser Textilien, dem oberfränkischen Unternehmer Ernst Feiler in Hohenberg, auf und legten 1970 den Grundstein für eine jahrzehntelange Geschäftspartnerschaft. Es ist das Verdienst des Ehepaares, das mit seiner Importfirma die exklusiven Chenille-Textilien japanweit großgemacht hat. Die Lektüre dieses lebhaften, kulturübergreifenden Buches bereichert und erfreut auch mit seiner gestalterischen Ästhetik. Feiler produziert seit 1948 ausschließlich in Hohenburg und die Marke ist in Japan tatsächlich bekannter als in Deutschland.

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Ein bayerischer Exportschlager, eine gewitzte japanische Unternehmerin und die überaus erfolgreiche Geschichte deutsch-japanischer Zusammenarbeit - davon erzählt Kazuko Yamakawa in ihrem autobiografischen Werk "Enn".Nach der japanischen Philosophie des Enn sind alle Begegnungen und Ereignisse das Ergebnis eines langen Wirkungsprozesses: Viele kleine Verknüpfungen von Lebensfäden lassen Neues entstehen. Eine solche glückliche Verknüpfung gelang dem Ehepaar Aaron und Kazuko Yamakawa mit der oberfränkischen Firma Feiler. Die Frottier- und Chenille-Weberei war in den 1970er Jahren kaum bekannt, als sich die Yamakawas den exklusiven Japan-Vertrieb der luxuriösen Stoffe sicherten.Der kometenhafte Aufstieg der Marke Feiler zu "Japan Number One", dem Inbegriff von Luxus "made in Germany", begann - über Jahrzehnte vorangetrieben von Kazuko Yamakawa, die nicht nur als Geschäftsfrau traditionelle japanische Rollenbilder mächtig ins Wanken brachte. Heute setzt sie in ungebrochener Verbundenheit mit Feiler und Bayern als Stifterin Maßstäbe: Rund um den Feiler-Firmensitz in Hohenberg an der Eger entstanden das "Yamakawa Seniorenhaus" und der "Spiel- und Sportpark Hohenberg".

Produktsicherheit

Hersteller: Volk München
Anschrift: Neumarkter Str. 23
DE-81673 München
Kontakt: info@volkverlag.de

Personeninformation

Kazuko Yamakawa, geboren 1943 in Tokyo, Unternehmerin und Autorin, vermarktete zusammen mit ihrem Mann Aaron die Produkte der oberfränkischen Firma Feiler jahrzehntelang mit großem Erfolg in Japan. Für ihr Lebenswerk wurde ihr 2002 die Ehrenmedaille der Stadt Hohenberg a. d. Eger und zum Spatenstich des von ihr gestifteten Seniorenheims 2016 der Goldene Ehrenring verliehen.

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