Fast am Ende der Welt

Roman
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Bayern im Buch-Rezension
Ironischer Roman um die romantisierende Vorstellung zweier Münchner vom idyllischen Landleben.
Der renommierte Autor und Regisseur erzählt die Geschichte zweier Münchner, die sich 2009 den Traum von einem beschaulichen Leben auf dem Lande erfüllen. Eigentlich verbindet Josef, Mitte 60, und Attila, Mitte 50, so gut wie nichts, als sie sich in München in einem Brauhaus begegnen. Der alleinstehende Josef ist nach einem unaufgeregten Leben als Angestellter in einem Eisenwarengeschäft gerade in Rente gegangen. Der umtriebige Attila dagegen hat nicht nur zahlreiche Frauengeschichten, sondern auch ziemlich viel Geld verdient, nach einer Schreinerlehre hatte er sich ein Antiquitätengeschäft aufgebaut und war damit so erfolgreich, dass er eine Zeit lang in den Münchner Promi-Kreisen verkehrte, ehe ihn der Kauf und Verkauf einer offenbar gestohlenen Madonnen-Figur weitgehend um sein gesellschaftliches Renommee gebracht hat. In dieser Phase einer gewissen Nachdenklichkeit über seinen bisherigen Lebens-Stil trifft Attila auf Josef, und sie entdecken, dass sie beide schon lange den Traum von einem ruhigen Leben auf dem Lande hegen. Der tatkräftige Attila überzeugt den eher skeptischen Josef schließlich, doch es braucht einige Anläufe, ehe sie in Niederbayern einen Einödhof finden, der ihren Vorstellungen entspricht. Mit viel Eifer machen sie sich ans Werk, den etwas heruntergekommen Sobeckhof wieder in Stand zu setzen, was aber schwieriger ist, als sie zunächst dachten. Als sie die ehemalige Bäuerin des Sobeckhofes kennenlernen, die vor einigen Jahren wegen der Krebserkrankung ihres Mannes den Hof verlassen hat, überreden die beiden sie zurückzukehren. Mit ihren Kenntnissen und dem Vermögen von Attila gelingt es den dreien tatsächlich, die erträumte Idylle ein Stück weit zu verwirklichen. Doch der plötzliche Herztod der 65-jährigen Wally beendet jäh diesen Traum. Schweren Herzens schließen sie dieses Kapitel ihres Lebens. Doch endet der Roman nicht völlig in der Melancholie des Scheiterns, denn zum Schluss deutet sich an, dass es auch nach einem geplatzten Lebenstraum womöglich doch wieder einen Neuanfang geben könnte… Ein unterhaltsamer Roman, der leicht spöttisch den unrealistischen Traum der Stadtmenschen vom idyllischen Landleben ein wenig auf die Schippe nimmt, aber nicht ohne eine gewisse Sympathie für diese Träumerei von einem besseren und ruhigeren Leben.
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Artikelbeschreibung

Zwei Männer, ein Traum: Zwischen dem eigenbrötlerischen Josef und Attila, dem gefallenen Liebling der Münchner Schickeria, liegen Welten. Und doch eint sie die Sehnsucht nach dem Ausstieg aus dem großstädtischen Trott, nach einem autarken Leben irgendwo im Nirgendwo auf dem bayerischen Land.Bernd Schroeder erzählt von zwei fast zufälligen Weggefährten, die ihr Paradies auf einem halbverfallenen Aussiedlerhof suchen - und streift dabei federleicht die großen Themen der Menschheit: Freundschaft, Familie, Liebe, Alter und Tod.

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