
Artikelbeschreibung
Iwan Turgenjew: Tagebuch eines Überflüssigen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Begonnen 1848 in Paris, 1850 veröffentlicht in den »Otetschestwennye Sapiski«. Hier in der ersten deutschen Übersetzung aus »Iwan Turgenjews ausgewählte Werke«, Mitau, E. Behre Verlag, 1884. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlagabbildung: K.A.Gorbunov, Porträt des Iwan Turgenew, 1839 Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1818 in Orjol, etwa 350 km südwestlich von Moskau, in eine sehr wohlhabende Adelsfamilie hineingeboren, studiert Iwan Sergejewitsch Turgenew Literatur in Moskau und St. Petersburg bevor er ab 1838 ausgedehnte Studienreisen durch Westeuropa unternimmt. Zu dieser Zeit erscheinen seine ersten Gedichte im Druck. 1841 kehrt er zurück nach Russland, übernimmt kurzfristig eine Stellung als Beamter in St. Petersburg und kehrt schließlich auf das Gut seiner Familie zurück. Der lyrische Grundton seiner Novellen verhilft ihm rasch zu einem hohen Bekanntheitsgrad, seine liberale Weltanschauung hingegen führt ihn zwischenzeitlich in die Verbannung. Nachdem er die Leibeigenen seines Gutes freigegeben hat, verlässt er 1855 Russland dauerhaft und lebt in Deutschland, überwiegend in Baden-Baden, und Frankreich als aktives Mitglied des literarischen Jet Sets seiner Zeit. Neben seiner literarischen Begabung ist Turgenew ein brillanter Schachspieler und Turnierausrichter. Mit Iwan Sergejewitsch Turgenew stirbt am 3. September 1883 in der Nähe von Paris einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus an einem Krebsleiden.
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