Gründerjahr

100 Jahre Freistaat Bayern
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Bayern im Buch-Rezension
Über ein Jahrhundert versetzt ein Serienmörder München in Angst und Schrecken.
Im November 1918, gerade als Kurt Eisner den Freistaat Bayern proklamiert hat, muss sich Kriminaloberinspektor Karl Weinberger mit einer Serie von grauenhaften Frauenmorden befassen. Die Opfer werden ausgeweidet und mit einer kleinen Holzskulptur gekennzeichnet. Der Täter entkommt dem Ermittlerteam im letzten Augenblick. Karls Enkel Hans ist dreißig Jahre später im Jahr 1948 zusammen mit der amerikanischen Militärpolizei einem Täter mit genau der gleichen Handschrift auf der Spur. Es gelingt ihm den Serienmörder dingfest zu machen. Im Sommer 2017 macht zum dritten Mal ein Frauenmörder die Stadt nach dem gleichen Muster unsicher. Hans' Enkelin Julia Weinberger erinnert sich an die Fälle, die schon ihre Vorfahren in Atem gehalten haben und gibt damit der Polizei den entscheidenden Hinweis. Eine an sich raffiniert gestrickte Geschichte mit drei Zeitebenen, die leider doch recht eindimensional erzählt ist. Anders als die Umschlaggestaltung suggeriert, spielt nur das erste Drittel des Buchs in der Zeit der Novemberrevolution 1918. Da wäre mehr drin gewesen!
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Artikelbeschreibung

Freitag, 8. November, 1918. Kurt Eisner ruft den Freistaat Bayern aus. Nur wenig später nimmt eine grausame Mordserie ihren Lauf. Junge blonde Frauen fallen einem bestialischen Täter zum Opfer. Oberinspektor Weinberger und seine Kollegen von der Münchner Kriminalpolizei stehen vor einem Rätsel. Der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. 30 Jahre später beginnt das Morden erneut. Wird es der Polizei diesmal gelingen, den Täter zu fassen?

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Personeninformation

Michael Gerwien lebt in München. Er arbeitet dort als Autor von Krimis, Thrillern, Kurzgeschichten und Romanen.
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