Die Pestspur

Band 1
Historischer Roman
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Bayern im Buch-Rezension
Zwei üble Halunken nutzen die Angst der Menschen vor der Pest für ihre perfiden Machenschaften aus.
Im Jahr 1634 sind die Zeiten gefahrvoll; die Angst vor Kriegsgräueln und dem Schwarzen Tod ist allgegenwärtig. In Staufen im Allgäu ist das nicht anders, obwohl die Kriegsfurie hier noch nicht durchgezogen ist. Da kommen zwei verkommene Subjekte auf die Idee, aus der Situation Kapital zu schlagen. Der versoffene, heruntergekommene Medicus und der Totengräber sorgen dafür, dass die Pest zahlreiche Opfer fordert. Allerdings ist es nicht die Pest, sondern die vom Medicus verabreichten angeblichen Heiltränke, welche die Menschen sterben lässt. In der Hoffnung auf Hilfe zahlen die Menschen erkleckliche Beträge. Der Totengräber verscharrt die Leichen ohne den von den Angehörigen bezahlten Sarg. So schröpfen sie die Menschen im Ort. Zwei Söhne des Kastellans hören zufällig ein Gespräch der beiden Halunken; fortan sind sie gefährdet... - Dies ist der erste Band der Trilogie um die historisch verbürgte Familie des Kastellans Hannß Ulrich Dreyling von Wagrain. Die allermeisten anderen Protagonisten sind fiktiv. Der Autor hat die Figuren sehr gut dargestellt; die Ereignisse bildhaft geschildert. Die historischen Fakten sind immerfort akribisch eingearbeitet; man kann den Roman auch - ohne die perfiden Schurkentaten - als geschichtliche Abhandlung des Ortes Staufen und des Allgäu mit all seinen Besonderheiten was Sprache und Bräuche angeht, ansehen. Der Autor, vor Kurzem verstorben, neigte aber häufig zu ausufernden Beschreibungen. Davon abgesehen ist die Geschichte durchaus interessant und bietet gefälligen, informativen Lesestoff.
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Artikelbeschreibung

Staufen im Jahre 1634. Die Pest wütet im Allgäu, in der Bevölkerung herrscht Angst. Lodewig und sein kleiner Bruder Diederich, Söhne des Kastellans Ulrich Dreyling von Wagrain, belauschen auf dem Friedhof ein folgenschweres Gespräch zwischen dem Totengräber und einem Unbekannten. Unfreiwillig werden sie dabei zu Mitwissern eines schrecklichen Geheimnisses. Als ein Geräusch die Jungen verrät, können sie gerade noch entkommen, werden jedoch von nun an unbarmherzig verfolgt. Obwohl statt ihrer zwei andere Knaben umkommen, schweben die beiden in ständiger Lebensgefahr. Und dann scheint auch noch die Pest ihre Opfer zu fordern ...

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Personeninformation

Bernhard Wucherer war 25 Jahre lang Leiter seiner Werbe-, Marketing- und Eventagentur in Oberstaufen im Allgäu, wo der Grafikdesigner unzählige Werbetexte und Presseartikel verfasste. Sein Rüstzeug für das Schreiben von Krimis hat er sich unter anderem als Gerichtsschöffe erworben. Der Autor lebte über 15 Jahre in Belgien, von wo aus es ihn später nach Spanien zog. Zuvor war er zur Recherche für seine historischen Romane in mehreren Ländern auf alten Herrschaftssitzen als Burgmanager, Museumskurator und Eventveranstalter unterwegs. Neben zwei Kultur- und Reiseführern sowie sechs historischen Romanen erschienen im Gmeiner-Verlag zwei Krimis um den kauzigen ostbelgischen Kommissar Le Maire.
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