
Artikelbeschreibung
Wie lässt sich das Land Israel aus katholischer Perspektive theologisch denken - und was können jüdische Sichtweisen dazu beitragen? Julia Kuhn entwickelt die Grundlagen einer katholischen »Theologie des Landes«, die jüdische Perspektiven ernst nimmt. In Rückgriff auf kulturwissenschaftliche Ansätze wie den »spatial turn« und die Akteur-Netzwerk-Theorie nimmt sie grundlegende kirchliche Dokumente seit Nostra aetate, jüdische Deutungen des Landes und Staates Israel sowie Fragen nach dem Verhältnis religiöser und politischer Dimensionen als Ausgangspunkt, um neue Horizonte im jüdisch-katholischen Dialog zu eröffnen.
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Personeninformation
Julia Kuhn (geb. Feldbauer) (Dr. theol.), geb. 1995, ist Lehrerin für Katholische Religion im höheren Schulbereich in Oberösterreich. Im Rahmen eines internationalen jüdisch-christlichen Forschungsprojektes promovierte sie an der Paris-Lodron Universität Salzburg und ist Moderatorin des daran angeschlossenen internationalen Networks of Young Scholars in Jewish-Christian Dialogue.